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Padua: Giotto, Museen und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Padua

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Padua verbindet mittelalterliche Fresken und historische Bauwerke mit Museen zur Medizin- und Siedlungsgeschichte. Hinzu kommen ein Garten mit simulierten Klimazonen, Wege am Wasser und ein Markt mit regionalen Produkten. Damit bietet die Stadt verschiedene kulturelle Schwerpunkte für die Planung Ihres Aufenthalts: Kunst, Wissenschaft, sakrale Geschichte, Natur und Stadtleben.

Kunst und Architektur in Padua

Der Palazzo della Ragione steht für Baugeschichte und heutiges Kulturleben. Sein Bau begann 1218; er zählt zu den größten freitragenden Hallen Europas. Heute ist der Palazzo ein Ort für Ausstellungen und kulturelle Begegnungen und spielt eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben von Padua. Im Inneren bewahrt er einen mittelalterlichen astrologischen Freskenzyklus mit 333 Bildfeldern. Die Halle verbindet so eine herausragende architektonische Form mit einem eigenen Bildprogramm.

In der Scrovegni-Kapelle malte Giotto zwischen 1303 und 1305 Fresken mit Episoden aus dem Leben der Jungfrau Maria und Christi, die in einem monumentalen Jüngsten Gericht gipfeln. Zur Reihe Padova Urbs picta gehören neben der Kapelle sieben weitere Monumente mit bedeutenden malerischen Zeugnissen von vergleichbarem künstlerischem Wert. Ein neues Zugangsgebäude mit klimatisiertem Warteraum ermöglicht auch größeren Besucherströmen den Eintritt und schützt die empfindlichen Fresken.

Medizin, Archäologie und Sakralgeschichte

Das MUSME widmet sich der Geschichte der Medizin von einer alten Disziplin bis zur modernen Wissenschaft, mit besonderem Schwerpunkt auf der medizinischen Schule von Padua. Es verbindet eine traditionelle Sammlung von Fundstücken mit einem modernen Science Centre. Antike Funde, interaktive Exponate, Videos und multimediale Spiele vermitteln den menschlichen Körper entlang der Entdeckungen verschiedener Jahrhunderte. Das Museum befindet sich im Monumentalkomplex des ehemaligen Ospedale di San Francesco Grande. Dieses war das erste städtische Krankenhaus von Padua und wurde 1414 errichtet.

Einen anderen zeitlichen Bogen spannt das Museo Archeologico: In 14 Sälen wird die Siedlungskontinuität im Gebiet von Padua von der Vorgeschichte bis zur römischen Zeit dokumentiert. So steht hier nicht die Entwicklung eines einzelnen Wissensgebiets, sondern die Abfolge früher Siedlungsperioden im Mittelpunkt.

Auch die Sakralbauten erzählen unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte. Ab 1231 entstand die Basilica del Santo als Erweiterung der älteren Kapelle, in der sich die sterblichen Überreste des heiligen Antonius befanden. In der Basilica schmückte Giotto die heute Cappella delle Benedizioni genannte Kapelle im ersten Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts mit Fresken. Das Oratorio di San Giorgio wurde vollständig von Altichiero da Zevio ausgemalt: Die Fresken zeigen Szenen aus dem Leben Jesu sowie Geschichten über den heiligen Georg, die heilige Lucia und die heilige Katharina. Die Basilica di Santa Giustina wurde als Friedhofsbasilika zu Ehren der Märtyrerin Giustina aus Padua errichtet. Ihre Baugeschichte beginnt in frühchristlicher Zeit und reicht ohne Unterbrechung über die Renaissance hinaus.

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Garten, Wasserwege und lokales Leben

Im Garten der Biodiversität simulieren Gewächshäuser tropische, subhumide, gemäßigte und aride Klimazonen. Dort werden rund 1.300 Pflanzenarten kultiviert, die die Pflanzenwelt unseres Planeten repräsentieren. Der Garten bietet damit einen botanischen Schwerpunkt neben den Fresken und Museen der Stadt.

Der Anello fluviale di Padova ist eine leichte Wanderung, die an den Porte Contarine beginnt und kurz darauf die Scrovegni-Kapelle erreicht. Der Weg verläuft am künstlichen, elf Kilometer langen Kanal Piovego, an den venezianischen Stadtmauern und am Universitätsviertel entlang; anschließend führt er an den Kanälen San Gregorio und Scaricatore weiter. Davon zu unterscheiden ist der Cammino di Sant'Antonio: Der 25 Kilometer lange Weg zwischen Camposampiero und Padua zeichnet die letzte Reise des heiligen Antonius nach und ist nahezu vollständig ein Fußweg. Planen Sie den Start mit Blick auf die aktuellen Wegbedingungen. Wer den Cammino abschließt, erhält in der Sakristei der Basilica eine lateinische Bescheinigung mit der Unterschrift des Rektors; die Bestätigungsverfahren für den Erhalt können sich ändern.

Unter dem Palazzo della Ragione liegt der Mercato Sotto il Salone, das älteste Handelszentrum der Stadt. Die große Auswahl an lokalen und regionalen Produkten umfasst Käse, Wurstwaren, Schinken, Fleisch, Fisch, Wein sowie Obst und Gemüse; bei einzelnen Produkten kann sich die Verfügbarkeit ändern. Vom Bahnhof von Padua gelangen Sie bequem zu Fuß ins Stadtzentrum. Diese Verbindung gibt Ihnen einen klaren Orientierungspunkt für die Ankunft, während die kulturellen und kulinarischen Themen unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt setzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Abano Terme, Arquà Petrarca, Baone, Cinto Euganeo, Este, Monselice, Montegrotto Terme, Teolo, Torreglia, Rubano, Piove Di Sacco, Ospedaletto Euganeo, Mira, Mestrino, Maserà Di Padova, Limena, Conselve, Cittadella, Camposampiero, Campodarsego, Carmignano Di Brenta, Vo', Montagnana, Piazzola Sul Brenta und Galzignano Terme.

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