Campodarsego entdecken
Unterkünfte in Campodarsego
Campodarsego verbindet Spuren der römischen Vergangenheit mit Wegen am Tergola und einer vielseitigen Sammlung kleiner Kulturorte. Für Ihre Reiseplanung lässt sich der Ort daher über mehrere Themen erschließen: durch die antike Ordnung des Landes, durch historische Straßen und Routen sowie durch Kirchen, Museen und einzelne Bauwerke. Im Zentrum verläuft die antike Via Aurelia, die heute Strada del Santo heißt. Außerdem führt der Last Path of St. Anthony durch das Zentrum.
Römische Spuren und historische Wege
Campodarsego war Teil der römischen Zenturiation Padova Cis Musonem, die als Graticolato Romano bezeichnet wird. Diese historische Einordnung steht neben der Via Aurelia als konkretem Verkehrsweg im Ortszentrum. Wer sich für alte Raumordnungen und überlieferte Verbindungen interessiert, findet hier somit zwei unterschiedliche Bezugspunkte: eine bezeichnete römische Landaufteilung und eine antike Straße, deren heutiger Name Strada del Santo lautet.
Der Last Path of St. Anthony verbindet Camposampiero mit Padova und ist etwa 25 Kilometer lang. Er führt durch das Zentrum von Campodarsego. Eine weitere Route ist die Pista ciclabile Via Antoniana, die vom Zentrum bis zur Via Pontarola führt. Der Percorso Tergola umfasst Abschnitte von San Giorgio delle Pertiche nach Bronzola, von Bronzola nach S. Andrea sowie von S. Andrea nach Reschigliano. Damit sind im Ortskontext sowohl eine Verbindung zwischen zwei Städten als auch mehrere genauer bezeichnete Wegabschnitte dokumentiert.
Tergola und Wege durch Bronzola
Tergolandia ist ein Naturgebiet am Ufer des Flusses Tergola in der Ortschaft Bronzola. Das Gebiet folgt dem Rad- und Fußweg entlang des gleichnamigen Flusses. Für die Auswahl einer passenden Tagesroute ist diese Unterscheidung hilfreich: Neben den historisch geprägten Wegen im Zentrum gibt es einen ausdrücklich am Fluss verlaufenden Bereich mit Rad- und Fußweg. Der Parco del Santo ist von der Strada regionale del Santo aus sichtbar und über die Via Strasburgo zugänglich.
Kirchen, Museen und historische Gebäude
Die Chiesetta di S. Maria di Panigale wurde 1297 in den Vatikanischen Zehnten erstmals als Rektorat erwähnt. An ihr fallen Mauern aus römischen Ziegeln auf, die bis zu einer Höhe von 2,60 Metern reichen und mit mehreren im Fischgrätenmuster angeordneten Ziegelfriesen verziert sind. Die Chiesa parrocchiale dei SS. Pietro e Paolo besitzt am Hauptaltar einen antiken Tabernakel aus dem 17. Jahrhundert.
In Fiumicello befindet sich das Museo Beato Longhin im Baptisterium der Pfarrkirche und in einem angrenzenden Raum. Die Sammlung umfasst Fotografien, Manuskripte, ein Ordensgewand, eine Brille und religiöse Gegenstände. Ebenfalls einen klar bezeichneten historischen Rahmen hat das Museo degli Alpini in Bosco del Vescovo: Es befindet sich in einer ehemaligen Schule, die vom Alpini-Verein S. Andrea di Campodarsego renoviert wurde.
Weitere sakrale Bauwerke ergänzen das Ortsbild. Die Chiesa parrocchiale di S. Nicola a Fiumicello hat fünf Altäre, darunter einen aus der Kirche Santa Maria Gloriosa dei Frari in Venedig. Die neue Chiesa parrocchiale di S. Daniele in Reschigliano wurde am 29. Juni 1976 eingeweiht und feierlich gesegnet. In ihrer linken Seitenschiff befindet sich ein kürzlich restauriertes Gemälde aus dem 18. Jahrhundert. Es stellt S. Daniele und weitere Heilige dar und stammt aus der früheren Pfarrkirche.
Architektur als weiterer Ortsbezug
Die Villa Mattiazzo Gelmi Bano ergänzt die historischen Sehenswürdigkeiten um ein profanes Bauwerk. Ihr zentrales Gebäude weist eine klassische dreigeschossige herrschaftliche Anlage mit einem großen Mittelsaal und zwei Seitenflügeln auf.
Für die weitere Reiseplanung im Umfeld können Sie auch Loreggia, Fontaniva, Legnaro, Maserà Di Padova, Carmignano Di Brenta, Sarmeola, Pontelongo und Borgoricco einbeziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Padua.