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Lissaro entdecken: Kirche, Palio und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Lissaro

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Lissaro verbindet eine früh belegte Ortsgeschichte mit einem markanten kirchlichen Kunstbestand und dem Palio dell'Asino. Der Name des Ortes leitet sich vom lateinischen Begriff „ilex“ für Steineiche ab; erstmals erwähnt wird Lissaro am 14. März 1077. Damit reicht die dokumentierte Geschichte bis ins 11. Jahrhundert zurück und gibt dem Ort einen klaren historischen Schwerpunkt.

Kirche und datierte Kunstwerke

Ein wichtiger Bezugspunkt ist die Pieve di San Giovanni Battista in Lissaro, die am 3. April 1288 erwähnt wird. Davon zu unterscheiden ist die Chiesa di San Giovanni Battista di Lissaro. Die heutige einschiffige Kirche wurde von dem Architekten Antonio Diedo entworfen. Ihre überlieferten Kunstwerke verbinden mehrere klar datierte Stationen der regionalen Kunstgeschichte.

In der Chiesa di San Giovanni Battista di Lissaro befindet sich eine Tafel von Gerolamo Tessari, genannt „del Santo“, aus dem Jahr 1532. Sie stellt die Taufe Jesu dar. Außerdem gibt es dort ein 1545 ausgeführtes Altarbild mit der thronenden Madonna zwischen Santa Giustina, San Pietro, San Paolo und Sant'Elena. Das Werk wird Stefano dell'Arzere zugeschrieben. Für die kulturelle Einordnung Lissaros sind dabei nicht nur die religiösen Motive relevant, sondern auch die unterschiedlichen Entstehungsdaten und die namentlich überlieferten Künstler.

Der Palio dell'Asino di Lissaro

Der Palio dell'Asino di Lissaro ist ein traditionelles Rennen mit Eselinnen aus den acht Contrade von Lissaro. Es findet während des Dorffests zu Ehren des Schutzpatrons San Giovanni Battista statt. Zugleich ist der Palio als historische Nachstellung unter der Nummer 25 im Regionalregister Venetiens eingetragen. Diese beiden Einordnungen beschreiben den Palio sowohl als Bestandteil des örtlichen Festes als auch als Veranstaltung mit historischem Bezug.

Die historische Erzählung hinter dem Palio erinnert an ein Ereignis um das 11. Jahrhundert. Padovaner sollen ein vicentinisches Banner mit einem Esel erbeutet und es auf dem Platz ausgestellt haben, bis ein reiches Festmahl bezahlt wurde. Die Überlieferung gehört damit unmittelbar zur besonderen Geschichte des Wettbewerbs. Beim Palio dell'Asino di Lissaro 2024 konnte man abends in der Taverna della Corte essen. Diese Angabe bezieht sich ausdrücklich auf die Ausgabe von 2024 und beschreibt keine allgemeine oder aktuelle Öffnungsregel.

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Auch „L'Asino che vola“ nimmt Bezug auf die Entwicklung des Palio: Das Ereignis feiert das 15-jährige Bestehen des Palio dell'Asino di Lissaro sowie die Anerkennung der Veranstaltung als lokale historische Veranstaltung auf regionaler Ebene.

Lissaro im regionalen Zusammenhang

Im regionalen Kontext bildet der Palio dell'Asino di Lissaro eine von drei mittelalterlichen Veranstaltungen des gemeinsamen Projekts „Terre Patavine 2025“. Die drei Veranstaltungen finden in Este, Camposampiero und Lissaro statt. So lässt sich der Palio nicht nur als örtlicher Festbestandteil, sondern auch als Teil eines benannten Projekts mit mehreren Veranstaltungsorten einordnen.

Für die räumliche Orientierung gehört außerdem ein Projekt zur Verkehrssicherung und Verbreiterung der Straße zwischen Arlesega und Lissaro zum belegten Kontext. Dieses Projekt umfasste auch den Bau eines neuen Radwegs.

Weitere Ziele für Ihre Suche im Portal: Este, Santa Margherita, Stanghella, Rovolon, Cittadella, Brugine, Piazzola Sul Brenta, Conselve.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Padua.

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