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Valle Di Cadore entdecken

Unterkünfte in Valle Di Cadore

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Valle Di Cadore zwischen Talboden, Geschichte und Höhenwegen

Valle di Cadore liegt auf dem grünen Talboden am Fuß des Monte Antelao. Wenn Sie einen Ort mit gut unterscheidbaren historischen Schauplätzen und Wegen in höhere Lagen suchen, treffen hier Landschaft, Archäologie und religiöse Bauwerke aufeinander. Der Radweg Lunga Via delle Dolomiti führt durch Valle di Cadore und kann zu Fuß begangen oder mit dem Fahrrad befahren werden. Er ist vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt, asphaltiert und weist gleichmäßige, gut zu bewältigende Steigungen auf.

Archäologische Zeugnisse und historische Ortsteile

Die Geschichte von Valle di Cadore reicht anhand archäologischer Funde und votiver Objekte römischen und vorrömischen Ursprungs bis in das 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. zurück. Funde aus Valle di Cadore lassen außerdem auf eine frühmittelalterliche Nekropole aus dem späten 6. bis frühen 7. Jahrhundert n. Chr. schließen.

In den Ortsteilen Stean und Villa wurden vier Gebäude aus römischer Zeit entdeckt, die wahrscheinlich als Villen zu deuten sind. Zwei Gebäude in Villa besaßen Räume mit floral dekoriertem Putz und Mosaikböden. Eines dieser Gebäude umfasste einen 15 × 11 m großen Raum, das andere einen 9 × 9 m großen Raum; die Gebäude werden in das 1. bis 2. Jahrhundert n. Chr. datiert.

Weitere Zeugnisse liegen in Rusecco und Fies. In Rusecco wurden 1910 drei bronzene Situlen gefunden. Eine davon trug eine venetische Inschrift mit einer Widmung an Loudera, eine der römischen Libera gleichgesetzte Gottheit, die mit den Zyklen von Tod und Wiedergeburt der Natur verbunden ist. In Fies, im höher gelegenen Teil des Ortes, wurde eine Steinplatte mit lateinischer Inschrift aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. gefunden. Sie bezeugt, dass Lucius Saufeius einer Vereinigung oder Körperschaft eine Schola, also einen Versammlungs- und Zeremonialraum, sowie ein Solarium, eine Terrasse, schenkte.

Costa, San Martino und die Via Romana

Costa ist ein historisches Dorf, in dem Häuser mit unverwechselbaren venezianischen Merkmalen neben traditionellen Berghäusern des Cadore und Gebäuden aus den ersten Jahrhunderten n. Chr. stehen. Durch Costa führt die historische Via Romana. Entlang des Weges stehen Gebäude mit Gewölben, Balkonen, Wappen und kunstvoll gestalteten Ecken.

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San Martino steht auf einem Felsvorsprung über dem Valle del Boite. Die Kirche San Martino aus dem 18. Jahrhundert wurde auf den Ruinen einer Burg römischen Ursprungs errichtet und ist derzeit aus Sicherheitsgründen geschlossen. In der Kirche befinden sich Gemälde von Antonio Lazzarini und ein Altarbild von Francesco da Milano.

Wege zum Rifugio Costapiana und zu den Höhen

Von Valle di Cadore folgt man der asphaltierten Straße zum Rifugio Costapiana, die in den oberen Teil des Ortes hinaufführt. An der markierten Kurve mit einer Quelle und der Hüttentafel kann man den Weg zu Fuß in etwa zwei Stunden oder mit dem Auto fortsetzen. Das Rifugio Costapiana kann zu Fuß, mit Schneeschuhen oder mit Skitourenski erreicht werden. Beim Rifugio steht eine gleichnamige Kapelle, die 1508 erbaut und geweiht wurde, um Menschen Schutz zu geben, die vor der Schlacht von Rusecco flohen und in die Hochgebirge flüchteten.

Vom Rifugio Costapiana bietet sich ein Ausblick auf den Monte Antelao und das obere Valle del Boite. S. Dionisio ist ein fast 2.000 Meter hoher Hügel mit einem Rundumblick von 360 Grad und vom Rifugio Costapiana aus zu Fuß in etwa eineinhalb Stunden erreichbar.

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Für Ihre weitere Orientierung können Sie außerdem Soccher, Perarolo di Cadore, Calalzo Di Cadore, Sospirolo, Salzen, Cibiana Di Cadore, Santo Stefano Di Cadore und Pelos Di Cadore einbeziehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.