Sospirolo – Wasserfälle, Naturpfade und Bergblicke
Unterkünfte in Sospirolo
Sospirolo eignet sich für eine Reise, bei der Sie Naturerlebnisse mit geologischen und historischen Besonderheiten verbinden möchten. Rund um das Brenton-Tal, die Val Falcina und den Vedana-See finden sich sowohl kurze Wege zu markanten Landschaften als auch anspruchsvollere Bergziele. Dazu kommen Zeugnisse aus der Spätantike und dem Mittelalter, die dem Aufenthalt eine weitere Ebene geben.
Wasser, Schluchten und besondere Landschaften
Im Brenton-Tal, 8 km Straßenentfernung von Sospirolo, liegen im unteren Talabschnitt spektakuläre Wasserfälle und durch Erosion entstandene Strudeltöpfe. Die Hohlräume dieser Strudeltöpfe reichen bis zu 4 m tief. Die Cadini del Brenton erreichen Sie über einen leichten, ausgestatteten Weg nahe der Brücke über den Mis-Bach in Gena Bassa. An diesem Ort herrscht ein kühles, feuchtes Mikroklima, das Rhododendron und Latschenkiefer begünstigt – Pflanzen, die normalerweise in höheren Lagen vorkommen.
Auch der Soffia-Bach prägt das Landschaftsbild: Sein Wasser stürzt 12 m tief in eine enge Schlucht unter einem etwa 16 m vorspringenden Felsüberhang. Die Cascate della Soffia sind vom Bar alla Soffia und der Chiesetta di San Remedio aus über einen ausgestatteten Weg in wenigen Minuten erreichbar. In der Val Falcina sind außerdem östlich verbreitete Pflanzenarten bedeutsam; einige erreichen hier die Westgrenze ihres Verbreitungsgebiets.
Die Masiere bilden die Stirnmoräne eines alten Gletschers. Zusammen mit dem Gebiet um den Vedana-See bilden sie ein Naturreservat von botanischem und geologischem Wert.
Wanderungen für unterschiedliche Ansprüche
Für eine Bergtour führt der Weg auf den Monte Sperone zunächst von Sospirolo über eine asphaltierte Straße bis zur Cappelletta degli Alpini. Anschließend verläuft der markierte Weg zur Gipfelhöhe über die Selletta del Dof. Vom Gipfel reicht der Blick über das Val Belluna, die Bellunesischen Voralpen, den Monte Pizzocco mit seiner eindrucksvollen Nordwand und die Gruppe der Monti del Sole.
Der Weg auf den Piz Vedana führt von 540 m bis 1324 m und ist für erfahrene Wanderer geeignet. Eine andere Ausrichtung hat der Naturlehrpfad der Val Falcina: Er ist ein kurzer Rundweg und eignet sich auch für nicht besonders erfahrene Wanderer. Der Einstieg liegt an der Brücke über den Falcina-Bach, die Sie über die Provinzialstraße Nr. 2 des Valle del Mis erreichen. Am Pian della Falcina können Sie das Auto abstellen. Im Valle del Mis besteht außerdem die Möglichkeit zum Kanufahren.
Geschichte zwischen Vedana und Santa Giuliana
Die Landschaft lässt sich durch historische Stationen ergänzen. Um das 15. Jahrhundert wurde das Hospiz von Vedana von den Kartäusermönchen des Ordens des heiligen Bruno in eine Kartause umgewandelt. Das Hospiz San Marco in Vedana, zu dem auch San Gottardo gehörte, nahm bereits im 11. Jahrhundert Reisende auf, die am Canale d’Agordo unterwegs waren. Bei Santa Giuliana bestätigt der Fund einer römischen Inschrift die Bedeutung des Siedlungsplatzes seit der Spätantike.
Für weitere direkte Ziele auf dieser Ebene stehen Ihnen Lorenzago Di Cadore, Tignes, Farra D'alpago, Santo Stefano Di Cadore, Quero, Pascoli, Soccher und Colmean zur Auswahl.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.