Santo Stefano Di Cadore
Unterkünfte in Santo Stefano Di Cadore
Santo Stefano di Cadore ist für Reisende interessant, die einen Aufenthalt über konkrete Ortsmerkmale erschließen möchten: Kultur am Hauptplatz und in der Pfarrkirche, Erinnerungsorte des Ersten Weltkriegs sowie Wege am Piave, am Torrente Padola und in die umliegenden Täler. So können Sie unterschiedliche Seiten des Ortes miteinander verbinden – von Musik und regionaler Geschichte bis zu Radrouten, Spaziergängen und Landschaften mit eigener historischer Prägung.
Kultur und Geschichte in Santo Stefano di Cadore
In der Pfarrkirche von Santo Stefano di Cadore befindet sich die Orgel „G. BAZZANI e FIGLI“. Sie wurde 1852 von der Firma Giacomo Bazzani e figli gebaut und 1995 vollständig restauriert. Der konkrete Name, das Baujahr und die Restaurierung machen sie zu einem eigenständigen kulturellen Bezugspunkt des Ortes.
Auf dem Hauptplatz liegt das CIco – Centro Informativo multimediale del Comelico. Eine weitere historische Besonderheit ist die Fiera dei Santi, eine traditionelle, jahrhundertealte Veranstaltung mit 763 Jahren Geschichte. Der Cimitero Monumentale Militare di Santo Stefano wurde 1921 für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet und enthält 947 Soldaten. In Costalissoio sammelt das Museo „Surrealismo“ Regianini Werke von Luigi Regianini.
Radrunde, Spazierwege und Forellenfischen
Für eine Erkundung mit dem Fahrrad gibt es die Radrundtour „Bike: S.Stefano – Danta – S.Stefano“. Sie beginnt nahe der Feuerwehrkaserne in Santo Stefano di Cadore und führt auf dem Rückweg über den Radweg von Ronco zurück nach Santo Stefano di Cadore. Der beschriebene Start- und Rückweg geben der Tour einen klaren örtlichen Bezug.
Auch zu Fuß stehen verschiedene Richtungen offen. Von Santo Stefano di Cadore führen Spazierwege entlang der flachen Ufer des Flusses Piave in Richtung Campolongo. Entlang des Torrente Padola führen weitere Spazierwege in Richtung Campitello. Wer eine sportliche Aktivität im Wasser sucht, kann im Fluss Piave und in den Wildbächen des Comelico Forellenfischen.
Val Visdende und Val Frison
Von Santo Stefano di Cadore aus sind das Val Visdende und das Val Frison erreichbar. Im Val Visdende stehen monumentale Resonanz-Tannen, die über Jahrhunderte für den Geigenbau ausgewählt wurden. Dadurch erhält die Landschaft einen besonderen Bezug zu traditioneller Handwerks- und Musikgeschichte.
Entlang einer Route im Val Frison begegnet man Forts und Schützengräben aus dem Ersten Weltkrieg. Dieser Weg führt damit nicht nur durch eine Landschaft, sondern auch an erhaltenen militärhistorischen Zeugnissen vorbei. Zusammen mit dem Militärfriedhof und den kulturellen Orten in Santo Stefano di Cadore lassen sich Natur- und Geschichtserlebnisse im Ort und seiner weiteren Umgebung verbinden, ohne dass sie auf dieselbe Art besucht werden.
Weitere Ziele entdecken
Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch folgende Ziele direkt aufrufen: San Nicolò Di Comelico, Salzen, Misurina, Vodo Cadore, Pian del Cansiglio, Domegge Di Cadore, Comelico Superiore und Spert.
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