Zovencedo entdecken
Unterkünfte in Zovencedo
Wanderwege durch das Valle del Gazzo
Zovencedo ist ein Ziel für Sie, wenn Sie Landschaft, Wanderwege und kulturgeschichtliche Spuren in einer überschaubaren Ortskulisse verbinden möchten. Der Sentiero di Zovencedo beginnt im Ortszentrum und ist 9 Kilometer lang. Die vollständige Strecke dauert 3 bis 4 Stunden; eine Variante verkürzt sie auf 6,5 Kilometer. Der Weg führt zur Siedlung Calto und zu den Überresten einer alten Braunkohlenmine im Val Gazzo. Damit zeigt er nicht nur die Landschaft, sondern auch einen Teil ihrer industriellen Vergangenheit.
Eine weitere Möglichkeit bietet die Etappe 16 der Altavia dei Berici von Zovencedo nach Pozzolo. Sie eröffnet einen Panoramablick über das Valle del Gazzo. Die Altavia dei Berici kann vollständig zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd begangen beziehungsweise befahren werden. Wer unterschiedliche Fortbewegungsarten miteinander vergleichen möchte, findet hier somit eine klar beschriebene Alternative zum einzelnen Weg.
Fluss, Höhlen und Steinlandschaft
Der Fluss Liona entspringt in Zovencedo, fließt durch das Tal abwärts und setzt seinen Lauf in Richtung Poebene fort. Zur Orientierung im Gebiet behandelt die touristische Gebietsguide „La Valle della Liona“ Zovencedo und Val Liona. Die Publikation ist digital auf den Websites der beteiligten Gemeinden verfügbar und liegt außerdem in gedruckter Form in den Gemeindeverwaltungen und Pro-Loco-Büros aus.
Der Sentiero di San Gottardo ermöglicht den Blick von außen auf den wichtigsten Abbauort des weißen Vicenza-Steins, der Varietät „Pietra di San Gottardo“. Auch die Grotta di San Gottardo gehört zu den längsten natürlichen Höhlen im Gebiet der Berici. In der Gemeinde Zovencedo wird zudem seit mehr als einem Jahrhundert weißer Vicenza-Stein, die Pietra Bianca di Vicenza, abgebaut. Die Angaben verweisen damit auf verschiedene Facetten derselben regional geprägten Steintradition, ohne die einzelnen Orte oder Abbauformen gleichzusetzen.
Archäologie und Geschichte
Die Grotta de Nadale ist eine paläolithische archäologische Fundstätte in Zovencedo, die mit einer Besiedlung durch Neandertaler vor etwa 70.000 Jahren verbunden ist. Ihre einzige erhaltene archäologische Schicht dokumentiert die Anwesenheit von Neandertalern im Gebiet der Berici. Für die Ortsgeschichte steht außerdem das Castrum von Zovencedo, das erstmals 1158 in einer kaiserlichen Urkunde Friedrichs I. erwähnt wird.
In der Ortschaft La Sengia wurde die Casa rupestre am Eingang eines alten Steinbruchs angelegt und bis in die 1960er-Jahre von einer sehr kinderreichen Familie bewohnt. Im Inneren des Steinbruchs befindet sich das Museo della Pietra. Der ehemalige, von der Gemeinde gesicherte Steinbruch bewahrt Spuren der ursprünglichen unterirdischen Abbautechniken. Der Sentiero di San Gottardo und die Anlagen in La Sengia machen die Gewinnung und Verarbeitung des Steins auf unterschiedliche Weise sichtbar.
Ein konkreter gastronomischer Ort
In Zovencedo liegt die Osteria Imbusà in der Via Gazzo 2. Sie ist frei zugänglich oder nach Reservierung zugänglich. Für die Verbindung von Ortsbesuch, Wanderung und regionaler Geschichte steht damit neben den Wegen und Kulturstätten auch ein konkret benannter gastronomischer Ort zur Verfügung.
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Für den Vergleich mit weiteren Ortsseiten können Sie außerdem Radi, Grisignano Di Zocco, Tonezza Del Cimone, Sovizzo, Costabissara, Gambellara, Malo und Pedemonte auswählen.
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