Pedemonte: Wasserfallwege und historische Wege
Unterkünfte in Pedemonte
Pedemonte lässt sich besonders über seine Wege erschließen. Das Projekt Sentieri delle Cascate umfasst markierte Wanderwege und drei Rundwanderungen, die zu Wasserfällen und Sehenswürdigkeiten in Pedemonte führen. Ihr Ausgangspunkt liegt am Parkplatz des ehemaligen Gemeindeamts im Ortsteil Longhi. Wenn Sie die Umgebung nicht nur selbstständig erkunden, sondern ein besonderes Werk näher kennenlernen möchten, können Führungen zu Il Nido di Pedemonte bei der Associazione OGD Pedemontana Veneta e Colli gebucht werden.
Wanderwege mit unterschiedlichen Zielen
Die Wege in und um Pedemonte bieten verschiedene Anknüpfungspunkte. Der Wanderweg 595, die Via dell’Ancino, folgt einer mittelalterlichen Straße, die das Val d’Astico mit Caldonazzo und Trient verband. Der Wanderweg 597 führt von Brancafora di Pedemonte zum Forte Belvedere und eignet sich damit als klar benannte Verbindung zwischen dem Ortsteil und dem historischen Bauwerk.
Weitere Routen setzen andere Schwerpunkte. Der Wanderweg 605 führt am Vorgebirge von Belfiore und an felsigen Felsvorsprüngen im oberen Val d’Astico entlang. Der Wanderweg 598 verläuft vom Valle di Rio Torto an der Regionalgrenze bis zum Eck delle Albarele an der Regionalgrenze. Der Wanderweg 599 führt von Ponte Rio Torto über das Capitello Sella del Cavallo bis zur Regionalgrenze. Für eine Verbindung in Richtung Hochebene steht der Wanderweg 601 von Scalzeri di Pedemonte nach Luserna. Der Wanderweg 611 führt von Casotto zur Malga Croiere.
Auch die Strada de la Riva beschreibt eine eigene Seite von Pedemonte: Der Wanderweg verläuft im Gebiet von Pedemonte an den östlichen Berghängen entlang und zieht sich durch vier besonders charakteristische Contrade des Ortes. Damit stehen neben den Rundwanderungen zu Wasserfällen auch Wege im Mittelpunkt, die historische Verbindungen, Ortsteile, Berghänge und Übergänge zu benachbarten Landschaftsräumen sichtbar machen.
Kunst, Geschichte und besondere Orte
Zu den eigenständigen Sehenswürdigkeiten gehört Il Nido di Pedemonte, ein immersives hölzernes Land-Art-Werk von Marco Martalar. Eine weitere markante Station ist das Forte Belvedere. Das imposante Bauwerk wurde in ein Museum über den Ersten Weltkrieg umgewandelt. Seine Verbindung mit dem Wanderweg 597 macht es zu einem konkret benannten Ziel innerhalb der örtlichen Wegeauswahl.
Auch die Kirchen erzählen von der Geschichte der Ortsteile. Die Kirche von Brancafora versorgte früher alle Bauernhöfe im hinteren Val d’Astico sowie teilweise auf der Hochebene und war damals die einzige Kirche in der Gegend. Die Kirche von Casotto und der angrenzende kleine Friedhof werden mit dem Jahr 1748 verbunden; 1920 erfolgte eine Wiederherstellung.
Landschaft am Astico und weitere Besonderheiten
Zur Landschaft gehört außerdem die Avez del Prinzep bei der Malga Laghetto. Sie gilt als Europas größter Tannenbaum. Die Gewässer des Wildbachs Astico sind bei Anglern bekannt. Eine Grotte ist über einen Weg erreichbar, der bei der Dorfapotheke beginnt. Diese unterschiedlichen Ausgangspunkte und Ziele geben Ihnen die Möglichkeit, Pedemonte über markierte Wege, Wasser, historische Orte und örtliche Besonderheiten zu betrachten, ohne die einzelnen Erlebnisse zu einem einheitlichen Ausflugsziel zusammenzufassen.
Weitere Ziele in der Auswahl
Zur weiteren Einordnung können Sie auch Valdagno, Canova di Cereda, Pianezze, Torri Di Quartesolo, Schio, Marostica, Longare und Rosà ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicenza.