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Via I Maggio Mediana Dell'industria: Villen und Kirchen

Unterkünfte in Via I Maggio Mediana Dell'industria

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villen und Bauphasen

Für Kulturinteressierte bieten Villen und Kirchen in Mozzecane, Grezzano und San Zeno unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte. Im Zentrum von Mozzecane stehen die Villen Ciresola und Vecelli Cavriani.

Die Villa Ciresola umfasst ein Herrenhaus, daran angegliederte Barchesse und einen großen Garten. In der Villa befindet sich heute die Biblioteca comunale „Galileo Galilei“. Der Zugang zur Bibliothek führt über die Via Montanari und ist ohne architektonische Barrieren erreichbar. So lassen sich die bauliche Anlage und ihre heutige kommunale Nutzung gemeinsam betrachten. Herrenhaus, Barchesse und Garten bilden die beschriebenen Teile der Villa; die Bibliothek gibt dem Gebäude zugleich eine gegenwärtige Funktion.

Die Villa Vecelli Cavriani wurde um die Mitte des 18. Jahrhunderts im Zentrum von Mozzecane erbaut und nach einer Phase des Niedergangs restauriert. Ihr Eingang befindet sich in der Via Caterina Bon Brenzoni 5; der Zugang ist ohne architektonische Barrieren. Entstehungszeit und Restaurierung markieren verschiedene Abschnitte ihrer Baugeschichte: Einerseits steht die Errichtung im 18. Jahrhundert, andererseits die spätere architektonische und künstlerische Intervention im Mittelpunkt.

Weitere Villen zeigen andere Datierungen und Erscheinungsbilder. Die Villa Miniscalchi in San Zeno wird stilistisch in die erste Hälfte des 17. Jahrhunderts datiert. Die Villa Brenzoni liegt an der Nordseite des Ortszentrums von Mozzecane. Ihre Entstehung wird vermutlich ins 17. Jahrhundert gesetzt, während sie sich als Palast des 18. Jahrhunderts zeigt. Herkunftsdatierung und Erscheinungsbild bezeichnen hier unterschiedliche Zeitebenen. Die Villa Canossa im östlichen Teil von Grezzano wurde dagegen zwischen 1769 und 1776 erbaut. Beim Vergleich können Sie so zwischen einer stilistischen Datierung, einer vermuteten Herkunft und einem genau angegebenen Bauzeitraum unterscheiden.

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Die Route Strada del Riso Vialone Nano Veronese IGP führt durch Grezzano di Mozzecane zur Villa Canossa. Damit lässt sich das Bauwerk sowohl über seine Bauzeit als auch als Ziel einer benannten Route einordnen. Bei Canossa kommen also Baugeschichte und Routenbezug zusammen.

Kirchen und Kunst

Die Chiesa dei Santi Pietro e Paolo in Mozzecane ist durch die päpstliche Bulle „Piae postulatio voluntatis“ von 1145 urkundlich belegt. Das heutige Gebäude entstand durch einen Umbau zwischen 1747 und 1754. An der Apsiswand befindet sich das um 1540 entstandene Gemälde „Madonna col Bambino e i SS. Paolo e Faustino“ von Giovanni Caroto. Die Daten beziehen sich auf unterschiedliche Aspekte: die frühe urkundliche Erwähnung, den späteren Umbau und ein Kunstwerk aus dem 16. Jahrhundert. Zusammen geben sie einen Einblick in die verschiedenen Zeitschichten der Kirche.

Die Kirche von Grezzano wurde zwischen 1678 und 1682 nach einem Entwurf des Veroneser Architekten Vincenzo Pellesina in ihrer heutigen Form wiederaufgebaut. Die Innenausmalung stammt aus dem Jahr 1944 und wurde von Gaetano Miolato ausgeführt. Hier stehen somit der Wiederaufbau des 17. Jahrhunderts und die spätere Gestaltung des Innenraums im Mittelpunkt. Im Vergleich zum einzelnen Gemälde an der Apsis der Chiesa dei Santi Pietro e Paolo liegt der Akzent in Grezzano auf der Ausmalung des Kirchenraums. Wenn Sie weitere Reiseziele in Ihre Planung einbeziehen möchten, entdecken Sie auch Buttapietra, Gazzo Veronese, Rivoli Veronese, Martella, Pesina, Calmasino, Cerro Veronese und Dolcé.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.

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