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Gazzo Veronese – Feuchtgebiet, Geschichte und Wege

Unterkünfte in Gazzo Veronese

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gazzo Veronese verbindet einen über zwei Regionen verteilten Feuchtraum mit archäologischen Zeugnissen und benannten Wegen am Wasser. Die Paludi di Ostiglia e del Busatello erstrecken sich über die Gemeinden Ostiglia (MN) und Gazzo Veronese (VR); das Museo Archeologico di Gazzo Veronese befindet sich in der Villa Parolin Poggiani, und die Casa del Turbine dient als Ausgangspunkt für den Weg in die Palude del Busatello.

Feuchtgebiet und Vogelwelt

Der übergreifende Naturraum Paludi di Ostiglia e del Busatello umfasst 81 Hektar. Er liegt in der Lombardei und im Veneto, in den Gemeinden Ostiglia (MN) und Gazzo Veronese (VR), und ist als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung nach der Ramsar-Konvention anerkannt. Die Paludi bieten mehr als 200 Vogelarten, darunter 54 Brutvogelarten, Zuflucht. Der Feuchtgebietsraum reicht über die Gemeindegrenze hinaus und umfasst auch Ostiglia.

Innerhalb dieses Naturraums liegt die Palude del Busatello. Sie liegt innerhalb des besonderen Erhaltungsgebiets IT3210013, das zugleich als besonderes Schutzgebiet ausgewiesen ist. Die Palude del Busatello zählt außerdem zu den letzten italienischen Fundstätten der cicuta acquatica. Die Paludi bilden den größeren geografischen Rahmen; die Palude del Busatello liegt innerhalb dieses Naturraums.

Wege ab der Casa del Turbine

Die Casa del Turbine, auch Casa dell'Angela genannt, dient als Ausgangspunkt für den Weg in die Palude del Busatello. Von dort führt ein leichter Trekkingweg am Tione entlang bis zu dessen Zusammenfluss mit dem Tartaro.

Die Casa del Turbine ist außerdem jedes Jahr am 25. April Schauplatz der Eröffnung der Saison für geführte Besichtigungen in der Oasi.

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Archäologie und Ortsgeschichte

Das Museo Archeologico di Gazzo Veronese befindet sich in der Villa Parolin Poggiani. Es vermittelt Wissen über das lokale Leben im Neolithikum und in der Römerzeit. Einen weiteren archäologischen Bezug bildet Dosso del Pol: Dabei handelt es sich um eine paläovenetische Nekropole in Gazzo Veronese aus dem 6. bis 5. Jahrhundert v. Chr.

Auch die römische Verkehrsgeschichte gehört zum Ortsbild. In der Römerzeit lag Gazzo an der Via Claudia Augusta, die von Ostiglia über den Fluss Tartaro nach Verona führte. Am Ufer des Tione steht bei San Pietro in Valle, einem Ortsteil von Gazzo Veronese, die Kirche San Pietro in Monastero, die auch San Pietro in Valle genannt wird.

Die Villa Parolin Poggiani ist außerdem Schauplatz einer jährlichen Krippenausstellung in Gazzo. Sie gehört zur regionalen Initiative La Strada dei Presepi, an der sich Gazzo Veronese Jahr für Jahr beteiligt.

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Weitere Ziele vergleichen

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.