Dolcè entdecken: Etsch, Wege und Kultur
Unterkünfte in Dolcé
Dolcè verbindet die Landschaft der Etsch mit historischen Bauwerken, Rad- und Wanderrouten sowie besonderen Kulturorten. Für Ihre Reiseplanung lässt sich der Ort über mehrere unterschiedliche Schwerpunkte erschließen: die enge Chiusa di Ceraino, den Bosco dei Poeti, die Wege entlang des Flusses und die Zeugnisse der Geschichte von der Bronzezeit bis zur österreichischen Festungsarchitektur.
Etschlandschaft und Wald zwischen Dolcè und Peri
Die Chiusa di Ceraino ist eine enge Schlucht, in der die Etsch zwischen dem Monte Pastello und den Hügeln von Rivoli verläuft. Von dort eröffnen sich eindrucksvolle Ausblicke auf das Tal. Der durch das Gebiet von Dolcè verlaufende Etschabschnitt gilt als besonders unberührt und eindrucksvoll sowie als reich an Flora und Fauna.
Zwischen dem Hauptort Dolcè und dem Ortsteil Peri liegt der Bosco dei Poeti. Das Waldgebiet umfasst 130 Hektar und verfügt über 12 Kilometer bequeme Wege. Zugleich ist es ein Kunstort: Dort sind etwa 1.000 Werke von rund 600 italienischen und internationalen Künstlern sowie Gedichte und Zeichnungen ausgestellt. Damit stehen Natur, Wege und Kunst an einem klar benannten Ort nebeneinander, ohne dass Sie sich auf ein einziges Ausflugsthema festlegen müssen.
Rad- und Wanderrouten mit unterschiedlichen Ausgangspunkten
Die CiclAdige-Terra-dei-Forti-Route durch Dolcè ist eine einfache und abwechslungsreiche Radstrecke. Sie verbindet Abschnitte am linken Etschufer mit Passagen durch Weinberge, Obstgärten und Mischwälder aus Hainbuche und Flaumeiche. Eine weitere Orientierung bietet der Radweg Adige Terra dei Forti: Er beginnt in Ceraino und führt bei Kilometer 4,5 an der Pfarrkirche von Dolcè vorbei.
Wer eine Route in Richtung Berglandschaft sucht, findet die Strecke Dolcè–Monte Pastello. Sie führt vom Hauptplatz von Dolcè über den CAI-Weg Nr. 236 in Richtung Monte Pastello. Malga Montarione ist ein historischer Ort im Gemeindegebiet von Dolcè und liegt im Regionalen Naturpark Lessinia.
Wasser, Festungen und historische Orte
Auf der Etsch im Gebiet von Dolcè können Besucher Rafting und Kanufahren betreiben. Die Isola di Dolcè ist ein Anlegepunkt für Flussabfahrten. Außerdem findet an jedem dritten Sonntag im Oktober am Etschabschnitt im Gebiet von Dolcè die Adigemarathon statt, ein internationales Kanu- und Kajakrennen mit Hunderten Teilnehmern aus aller Welt.
Zu den historischen Zielen gehört das Forte Ceraino, das ursprünglich Forte Hlawaty genannt wurde. Die Österreicher errichteten es zwischen 1850 und 1851 im Gemeindegebiet von Dolcè am linken Ufer der Etsch. Von Ceraino aus ist das Forte Ceraino über eine schmale Militärstraße in etwa 30 Minuten erreichbar; diese führt anschließend weiter zum Forte di Monte.
Auch die Villa Del Bene ergänzt das historische Bild. Ihre Gebäudeteile wurden im 15. Jahrhundert errichtet und bis 1560 fertiggestellt. In der Loggia werden Szenen der Etsch und der Chiusa gezeigt, die Nicola Crollanza zugeschrieben werden. Im Riparo Soman zwischen Ceraino und Dolcè wurde 1983 eine wahrscheinlich weibliche Bestattung aus der Bronzezeit entdeckt.
Anreise und weitere Orientierung
Die Brennerbahnlinie hat Haltepunkte in Dolcè und Peri. Zusätzlich verläuft die Straße 12 über den Abetone- und Brennerpass durch das Tal bei Dolcè. Für die weitere Orientierung können Sie auch Cariano, Cerro Veronese, Belfiore, Volargne, Angiari, San Bonifacio, Costermano und Via I Maggio Mediana Dell'industria betrachten.
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