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Marchesino: Sakrale Kunst und Busverbindung

Unterkünfte in Marchesino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Marchesino verbindet zwei für die Reiseplanung unterschiedliche Bezugspunkte: sakrale Kunst im Ort und die ATV-Linie 41, die Marchesino mit Cadidavid, Stazione P.N., Ospedale, B.go Nuovo und Chievo/Sorte verbindet. Wenn Sie eine Unterkunft für einen Aufenthalt in Marchesino auswählen, können Sie diese Mobilitätsverbindung und das örtliche Kulturerbe als getrennte Orientierungspunkte betrachten. Die genauen saisonalen Abfahrten können sich ändern.

Kirchenkunst in Marchesino

Ein markanter Kunstbezug ist die Kirche Santissimo Redentore in Marchesino. Dort wird eine „Presentazione di Gesù al tempio“ bewahrt, die Nicola Marcola (1740–1793) zugeschrieben wird. Der Titel verweist auf die Präsentation Jesu im Tempel und gibt dem Werk einen klaren religiösen Bezug. Für kulturinteressierte Reisende ist die Verbindung von Werk, Kirche und Künstler eine konkrete Spur zum Ortskulturerbe.

Die neue Kirche von Marchesino wurde 1971 errichtet; Gemälde aus der Kirche von Bovo wurden in sie übertragen. Außerdem erhielt die Kirche eine „Annunciazione“ von Sante Prunati (1652–1728) und eine weitere „Annunciazione“ von Simone Brentana (1656–1742). Die beiden Werke tragen denselben Titel, unterscheiden sich aber durch ihre Künstler und deren Lebensdaten. Dieser Vergleich macht ein Detail der Kirchenkunst übersichtlich: Ein wiederkehrender Bildtitel begegnet in zwei verschiedenen künstlerischen Zuschreibungen.

Ein weiteres Gemälde, „Madonna col Bambino in gloria e i santi Bovo e Bartolomeo“, wird Ruggero Loredano (1536–1609) zugeschrieben. Auch „San Carlo Borromeo comunica gli appestati“ wird Chiarelli zugeschrieben. Die Titel führen zu unterschiedlichen religiösen Bildthemen. Zusammen mit den beiden „Annunciazione“-Darstellungen erweitert sich so der Blick über ein einzelnes Werk oder einen einzigen Künstler hinaus.

Die Lebensdaten der genannten Künstler schaffen einen zusätzlichen zeitlichen Vergleich: Ruggero Loredano lebte von 1536 bis 1609, Sante Prunati von 1652 bis 1728, Simone Brentana von 1656 bis 1742 und Nicola Marcola von 1740 bis 1793. Sie reichen damit vom 16. bis ins 18. Jahrhundert und geben den künstlerischen Zuschreibungen einen zeitlichen Rahmen.

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Ein eigener Kirchenbezug im nahen Magnano

Ein weiterer Kirchenbau liegt im nahe gelegenen Magnano, nicht in Marchesino selbst. Die alte Filialkirche Chiesa di San Carlo Borromeo steht an der Einmündung von Via Marchesino an der SS12. Ihr Hauptaltar stammt aus dem 17. Jahrhundert und besteht aus mehrfarbigem Marmor. Diese Kirche ist von dem Gemälde „San Carlo Borromeo comunica gli appestati“ in der Kirche von Marchesino zu unterscheiden. Der gleiche Heiligenname bezeichnet zwei verschiedene Kunstbezüge: in Magnano die Filialkirche mit ihrem Marmoraltar, in Marchesino ein Gemälde mit der Zuschreibung an Chiarelli.

Ein datiertes Fest in Marchesino

Auch das Patronatsfest des SS. Redentore ist mit einem konkreten Datum verbunden: Am 2. Juli 2017 wurde es in Marchesino mit gastronomischen Ständen, einem Vergnügungspark und einer Messe im Freien gefeiert. Die Kombination aus Messe und geselligem Programm ergänzt die sakralen Kunstwerke um einen anderen kulturellen Bezug.

Wenn Sie weitere Reiseziele entdecken möchten, finden Sie hier auch Isola Rizza, Dossobuono, Ceraino, Cerea, Festara, Pacengo, Pressana und Settimo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.

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