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Ceraino – Forte, Schlucht und Wege am Adige

Unterkünfte in Ceraino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ceraino zwischen Festung, Fluss und Schlucht

Ceraino verbindet eine klar erkennbare Festungsgeschichte mit Wegen durch das Tal des Adige und zur Chiusa di Ceraino. Die Landschaft um Ceraino umfasst dabei drei räumliche Bezugspunkte: das Plateau des Forte Ceraino, das Tal des Adige und die am Talende gelegene Chiusa. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt einen Ort mit historischen Bezugspunkten und unterschiedlichen Landschaftseindrücken einordnen möchten, bietet Ceraino dafür mehrere konkrete Anhaltspunkte.

Das Forte Ceraino wurde von den Österreichern zwischen 1850 und 1851 als Festung errichtet. Zunächst wurde es Forte Hlawaty genannt. Nach der Modernisierung durch das italienische Heer im Jahr 1884 erhielt das Fort den Namen Forte di Ceraino. Die verschiedenen Namen markieren damit zugleich die Bau- und Nutzungsgeschichte der Anlage. Das Forte Ceraino liegt auf 236 Metern über dem Meeresspiegel auf einem Plateau über dem Tal des Flusses Adige.

Zur Landschaft gehört außerdem die Chiusa di Ceraino. Sie liegt dort, wo das Val d’Adige auf Höhe von Ceraino endet. Die Schlucht der Chiusa di Ceraino wurde nach dem Rückzug der Gletscher durch die Erosion des Wassers in den Fels gegraben. Wer in Ceraino historische Anlagen mit einer markanten Fluss- und Schluchtenlandschaft verbinden möchte, findet hier zwei unterschiedliche, räumlich aufeinander bezogene Themen.

Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Percorso in bici Ceraino ist 16,65 Kilometer lang. Daneben beginnt der Rundweg Girovagando per Volargne an der Kirche von Ceraino. Er erreicht am Ufer des Adige einen Abschnitt mit Sandstrand. Auf dem Rückweg nach Ceraino führt dieser Rundweg über einen kurzen unbefestigten Weg durch Weinberge. Der Wechsel zwischen Kirche, Flussufer, Sandstrand und Weinbergen gibt der Route mehrere deutlich unterscheidbare Abschnitte.

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Eine weitere Verbindung bildet die Route 2 Villa del Bene–Ceraino. Sie führt von Villa del Bene über einen alten gepflasterten Weg zum Fluss Adige, durch den Canyon der Chiusa und weiter bis nach Ceraino. Im Vergleich zum Rundweg über Volargne steht hier die Abfolge von altem Weg, Fluss, Canyon und Zielort im Vordergrund. Der alte gepflasterte Weg und der Canyon unterscheiden diese Verbindung klar vom kurzen unbefestigten Rückweg des Rundwegs durch die Weinberge.

Auch der Sentiero n. 240 beginnt nahe der Kirche von Ceraino an einem kleinen Parkplatz neben der Straße. Nach 1,5 Kilometern erreicht er das Forte Ceraino über eine unbefestigte Straße mit mehreren Kehren. Vom Forte Ceraino führt der Sentiero n. 240 weiter zum Forte di Monte.

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Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung

Wenn Sie Ceraino mit weiteren Zielen im selben Reiseumfeld verbinden möchten, können Sie auch Brenzone, Sorgà, Rivalta, Cavalcaselle, Pacengo, Montorio, Vigasio und Pedemonte ansehen. Ceraino selbst bleibt dabei besonders durch das Forte, die Chiusa di Ceraino und die unterschiedlichen Wege zwischen Adige, Weinbergen und Festungsanlagen geprägt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.