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Isola Rizza entdecken

Unterkünfte in Isola Rizza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Isola Rizza verbindet eine von Gewässern geprägte Landschaft mit Villen, archäologischen Spuren und einer eng mit dem Reisanbau verbundenen Ortsgeschichte. Die Gemeinde liegt in einer Ebene, die vom Adige und vom Menago begrenzt wird. Im Süden liegt der Bussè, während der Piganzo das Gebiet durchquert. Zu den sandigen Erhebungen des Ortes gehört Dossi; sie gelten als Ablagerungen der Gewässer. Damit bietet Isola Rizza einen konkreten Zugang zur Landschaft der Veroneser Ebene, ohne dass sich der Ortscharakter auf ein einzelnes Wahrzeichen reduzieren lässt.

Villen mit unterschiedlichen historischen Details

Die Villa Polettini wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Zu ihr gehören ein großer Saal und vier Räume mit Fresken und floralen Dekorationen aus dem 16. Jahrhundert. Besonders detailreich ist ein Raum, dessen Ost-, Süd- und Westwände gemalte Landschaftsfelder zeigen. In der Mitte befindet sich eine fantastische Architekturkomposition; hinzu kommen bemalte Pilaster mit Kandelabermotiven und kleinen klassischen Medaillons. Eine Kassettendecke gliedert sich in achteckige Felder in Rosa und Elfenbein, während die Türen mit gemalten Marmorimitationen überfangen sind. Im 19. Jahrhundert wurde in der Villa außerdem das große Fresko „La finta malata“ hinzugefügt.

Die im 18. Jahrhundert errichtete Villa Maffei De Medici besteht aus einem rechteckigen Gebäude und zwei seitlichen, unabhängigen Nebengebäuden. Zusammen bilden sie einen U-förmigen Hof. Der Hauptbau der Villa Sagramoso Buri stammt dagegen aus dem 15. Jahrhundert. Er verfügt über einen großen durchgehenden Mittelsaal und sechs Räume im Erdgeschoss. Vier dieser Räume besitzen Öffnungen mit erhabenen Verzierungen aus rotem Marmor von Verona und floralen Elementen. Eine weitere historische Spur bildet die Villa Buri, die 2003, 2016, 2020 und 2022 Teil der FAI-Kampagne „I Luoghi del Cuore“ war.

Archäologie, Ortsgeschichte und Reisanbau

Die Geschichte von Isola Rizza reicht weit über die Villen hinaus. Eine 1949 in Pieve gefundene bikonische Urne aus der frühen Eisenzeit belegt dort eine bislang nicht erforschte Siedlung. Die Nekropole von Casalandri datiert vom 3. bis zum 1. Jahrhundert v. Chr. und dokumentiert eine weitläufige Siedlung. Aus dem Jahr 1535 stammt ein Wappen am Fuß des Glockenturms der Pfarrkirche von Isola Rizza: Es zeigt eine Sau, die ein Bündel Reishalme im Maul hält. Die sumpfigen Gebiete begünstigten über Jahrhunderte den Anbau von Reis und geben diesem Motiv einen nachvollziehbaren Bezug zur lokalen Geschichte.

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Im Ortszentrum steht die Croce del Gallo, eine ungewöhnliche Votivkreuzanlage. Auch der sogenannte Schatz von Isola Rizza gehört zur regionalen Erinnerung: Er wurde 1872 zufällig in Isola Rizza in der Veroneser Ebene entdeckt und wird heute im Museo di Castelvecchio in Verona aufbewahrt. Im Jahr 1589 ließ sich der Ritter Andrea aus der Adelsfamilie Mandelli im Gebiet von Isola Rizza nieder, um dort ein Landgut zu errichten. Wenn Sie die Ortsgeschichte vertiefen möchten, ist das Buch „Isola Rizza Ieri e Oggi“ am Sitz der Pro Loco Isola Rizza erhältlich.

Weitere Orte zum Vergleichen

Für die weitere Reiseorientierung können Sie auch Moschina, Sommacampagna, Legnago, Cavalcaselle, Bernardine, Valgatara, Sant'anna D'alfaedo und San Giorgio In Salici gegenüberstellen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.

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