Zum Inhalt

Giudecca entdecken

Unterkünfte in Giudecca

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Wenn Sie Giudecca nach besonderen Kultur- und Inselerlebnissen auswählen, finden Sie hier eine Verbindung aus Renaissancearchitektur, venezianischer Industriegeschichte, Festtradition und Wasserwegen. Mehrere klar beschriebene Besichtigungspunkte machen den Ort für eine eigenständige Entdeckung interessant: Die Chiesa del Santissimo Redentore steht für Kunst und Architektur, Fortuny für die bis heute betriebene Fabrik, und die offiziellen Routen führen zu weiteren Kirchen sowie nach San Giorgio Maggiore.

Redentore: Renaissancekunst und ein jährlicher Festmittelpunkt

Die Chiesa del Santissimo Redentore wurde 1577 auf Initiative des Senats der Republik bei Andrea Palladio in Auftrag gegeben und zählt zu den bedeutendsten architektonischen Meisterwerken der Renaissance. In der Kirche und ihrer Sakristei bewahren sich Werke von Paolo Veronese, Jacopo Tintoretto und Francesco Bassano. Damit verbindet der Besuch ein konkretes Bauwerk mit bedeutenden Namen der venezianischen Kunstgeschichte.

Für die zeitliche Planung sind die veröffentlichten Besichtigungszeiten besonders nützlich: Die Chiesa del Santissimo Redentore bietet montags bis samstags von 10:30 bis 17:00 Uhr kunsthistorische Besichtigungen an. Die Kirche ist außerdem das Zentrum der Festa del Redentore, die am dritten Sonntag im Juli stattfindet. Zu den Feierlichkeiten gehören Regatten auf dem Giudecca-Kanal, darunter Gondelrennen im Rahmen der Rudersaison Voga alla Veneta.

Fortuny und Molino Stucky

Ein anderer Schwerpunkt liegt auf der industriellen Geschichte Giudeccas. Fortuny und Henriette Negrin eröffneten die Fabrik im Sommer 1922; dieselbe Fabrik ist bis heute in Betrieb. Am Giudecca-Hauptsitz bietet Fortuny am ersten und letzten Mittwoch jedes Monats kostenlose Kulturführungen an. Sie umfassen die Fortuny Palazzina, den Showroom, den Garten und die Boutique. Wer diesen Termin berücksichtigt, erhält dadurch einen genau abgegrenzten Einblick in mehrere Bereiche des Standorts.

Auch die Molino Stucky gehört zu den dokumentierten Besonderheiten der Insel. Dort wurden täglich mehr als 2.500 Doppelzentner Mehl produziert. Die Zahl vermittelt die Größenordnung dieser industriellen Nutzung, ohne den Ort auf seine heutige Erscheinung zu reduzieren.

Anzeige

Kirchenroute und Blick auf die Lagune

Die offizielle Giudecca-Inselroute umfasst die Chiesa dei Santi Cosma e Damiano, die Chiesa di Sant'Eufemia und die chiesa delle Zitelle. Diese drei Stationen ergänzen den Redentore um weitere sakrale Bauwerke und geben der Inselroute eine klar erkennbare kulturelle Struktur.

Venezia Unica veröffentlicht außerdem die Route „Giudecca Island, beauty on water“. Sie überquert Giudecca und San Giorgio Maggiore und endet mit einem Panoramablick auf die Stadt und ihre Lagune vom 75 Meter hohen Glockenturm von San Giorgio. Für Ihre Ausflugsplanung lässt sich damit eine Route wählen, die Giudecca ausdrücklich mit San Giorgio Maggiore und einem Aussichtspunkt verbindet.

Giudecca im Wasserwegenetz Venedigs

Der Giudecca-Kanal ist Teil des Netzes städtischer Wasserwege Venedigs, das vom UNESCO-Welterbe „Venedig und seine Lagune“ umfasst wird. Dieser Zusammenhang ordnet Giudecca in den größeren historischen und landschaftlichen Rahmen Venedigs ein. Je nach Schwerpunkt können Sie daher zwischen Renaissancekunst, Festtradition, Industriegeschichte, Kirchenroute und dem Blick auf Stadt und Lagune unterschiedliche Akzente setzen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele zur Orientierung

Für Ihre weitere Reiseorientierung können Sie außerdem Trivignano, Marghera, Dese, Campalto, Favaro Veneto, Zelarino, Alberoni und Altino ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Venedig.