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Pederobba: Piave-Natur, Radroute und Baugeschichte

Unterkünfte in Pederobba

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pederobba bietet Reisenden verschiedene Themen: Feuchtgebiete am Piave, eine lange ausgeschilderte Radroute und Bauwerke mit wasserbaulicher und landwirtschaftlicher Geschichte. Dazu kommt ein Wanderweg, der Landschaft und Militärgeschichte verbindet. Für die Wahl eines Aufenthalts lässt sich der Ort so nach den Interessen einordnen, die Ihre Reise prägen sollen.

Feuchtgebiete und Vogelwelt

Das Feuchtgebiet Settolo basso liegt entlang eines alten Piave-Flussbetts. Wasserläufe, Quellen, Quellaufstöße und Wasserlachen prägen seine Landschaft. Seit 2005 ist Settolo basso ein besonderes Schutzgebiet für Vögel im Natura-2000-Netz. Rund um die Oasi Garzaia di Pederobba erstreckt sich ein 163 Hektar großes Gebiet. Darin liegt ein sechs Hektar großer zentraler Wald, in dem Reiher nisten. Die Wasserflächen von Settolo basso und der Wald mit den nistenden Reihern stehen für unterschiedliche Naturmotive im Umfeld von Pederobba.

Radfahren und Wandern

Der Anello ciclabile del Grappa ist ein 135 Kilometer langer, ausgeschilderter Rundkurs auf asphaltierten Straßen. Er kann in Pederobba beginnen oder enden. Damit ist der Ort als möglicher Start- oder Zielpunkt für eine Radreise einzuordnen. Der Sentiero delle Trincee sui Colli di Onigo bietet eine andere Aktivitätsform: Er ist ein einfacher Wanderweg auf bewaldetem Hügelgelände westlich des Gemeindesitzes und südlich des Piave. Von dort reichen die Ausblicke nach Norden auf das Piave-Tal und den Monte Cesen.

Der Weg führt durch militärische Anlagen der ehemaligen zweiten italienischen Verteidigungslinie aus dem Ersten Weltkrieg. Landschaft und Geschichte liegen hier also unmittelbar im Thema der Wanderung. Für die Aktivitätswahl stehen ein 135 Kilometer langer Radrundkurs auf asphaltierten Straßen und ein einfacher Wanderweg auf bewaldetem Hügelgelände gegenüber. Die beiden Formate geben Ihnen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Reiseplanung.

Wasserbau, Villen und lokale Tradition

Die Terze Porte des Canale Brentella sind ein 1577 in Pederobba errichtetes Bauwerk zur Regulierung des Canale Brentella. Sie sind über die Via Molini zwischen der SR 348 Feltrina und dem Piave erreichbar. Das Bauwerk verbindet einen klar benannten technischen Zweck mit der Geschichte der Wasserregulierung vor Ort.

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Die Villa Calvi di Coenzo Caragiani war ursprünglich ein Bauernhaus, das die venezianische Kaufmannsfamilie Groppo im 17. Jahrhundert errichten ließ. Später wurde es zur Villa. Sie ist ein Beispiel für Architektur des 18. Jahrhunderts und verfügt über einen großen Portikus, eine Sammlung adliger Kutschen und eine Terrasse. Ihre Geschichte führt damit vom landwirtschaftlichen Ursprung zu einer Villa mit markanten baulichen Merkmalen.

Auch die Kastanie gehört zur Ortsgeschichte: Bürger aus Pederobba riefen 1974 die Mostra-mercato dei Marroni del Monfenera ins Leben. Ziel war, das Wald- und Kulturerbe rund um die Kastanie und insbesondere den Marrone del Monfenera aufzuwerten. Die Gründung ist ein historischer Bezugspunkt; sie beschreibt nicht automatisch eine heutige Veranstaltung.

Pederobba als Standort einordnen

Besonders deutlich wird die Wahl zwischen dem 135 Kilometer langen Radrundkurs und dem einfachen Wanderweg mit Ausblicken und militärischen Anlagen.

Weitere Reiseziele entdecken: Tarzo, Trevignano, Collalto, Vidor, Santa Lucia Di Piave, Fregona, Breda Di Piave, Villa di Villa.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.

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