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Villa di Villa entdecken: Weinbau und historische Orte

Unterkünfte in Villa di Villa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villa di Villa liegt auf sanften Hügeln am Fuß der Trevisaner Voralpen. Der Ort verbindet eine über Generationen weitergegebene Weinbautradition mit historischen Spuren, die von der Bronzezeit bis in das Mittelalter und die frühe Neuzeit reichen. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich damit ein Ziel, bei dem Landschaft, Weinbau und Kultur eng nebeneinanderstehen.

Landschaft und Weinbau

Auf den sonnigen Hügelhängen zwischen Cordignano und Villa di Villa wird hochwertiger Weinbau betrieben. In Villa di Villa ist dieses Wissen über Generationen weitergegeben worden. Im lokalen Umfeld werden verschiedene Rebsorten angebaut; zu den dort erzeugten Weinen gehört Prosecco DOCG. Wenn Sie den Charakter des Ortes verstehen möchten, ist der Weinbau deshalb ein ebenso wichtiger Bezugspunkt wie die historischen Bauwerke und archäologischen Stätten.

Archäologische Spuren und Geschichte

Zu den ältesten dokumentierten Bezugspunkten gehört Col Castelir. Dabei handelt es sich um einen bronzezeitlichen Wallburgplatz, der ungefähr in die Zeit vom 14. bis zum 10. Jahrhundert v. Chr. datiert wird. Col Castelir ist außerdem in der Liste der gesetzlich geschützten Gebiete von archäologischem Interesse der Provinz Treviso aufgeführt. Die zeitliche Einordnung macht den Platz zu einem Zeugnis einer weit zurückreichenden Besiedlungsgeschichte.

Im Gebiet von Villa di Villa befindet sich zudem ein frühmittelalterliches Gräberfeld. Es wird einer kleinen ländlichen Bevölkerungsgruppe romanisierter Einheimischer aus dem 6. bis 7. Jahrhundert n. Chr. zugeschrieben. Damit reicht die historische Überlieferung des Ortes über die Bronzezeit hinaus bis in eine Epoche, in der sich regionale Lebensformen und Bevölkerungsgruppen neu entwickelten.

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Ein weiterer Schwerpunkt ist die Villa Mocenigo in Villa di Villa, die aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammt. In ihrem Inneren befindet sich ein Theater, in dem Carlo Goldoni die Komödie „La semplice in cerca di spirito“ aufführte. Für die Villa Mocenigo ist außerdem festgehalten, dass sie im Jahr 1549 der Wohnsitz von Antonio Altan war. Castelat ergänzt dieses historische Bild: Castelat ist die Ruine einer Burg und war von 1138 bis 1388 ein Lehen der Caminesi.

Rundweg von Cordignano nach Villa di Villa

Eine konkrete Möglichkeit, Landschaft und historische Ziele miteinander zu verbinden, beschreibt der Rundweg von Cordignano nach Villa di Villa. Er erreicht Villa di Villa über die „strada vecchia“ und überquert dabei die Furten der Bäche Obole und Insuga. Anschließend führt der Rundweg bergab zur Villa Mocenigo aus der Mitte des 17. Jahrhunderts und verläuft danach zwischen Weinbergen weiter. Die Strecke verbindet damit einen historischen Wegabschnitt, Gewässerquerungen, ein bedeutendes Bauwerk und den Weinbau in einer klar beschriebenen Abfolge.

Weitere Orte im übergeordneten Raum

Für die weitere Orientierung können Sie auch Santa Cristina, Cison Di Valmarino, Miane, Soligo, Cappella Maggiore, Chiarano, Ponte Di Piave und Povegliano einbeziehen. Villa di Villa steht damit für eine Reiseentscheidung, bei der Sie Weinbau, archäologische Geschichte, historische Architektur und einen beschriebenen Wegverlauf im Hügelland zusammen betrachten können.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.

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