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Breda di Piave: Quelllandschaften und Kirchenkunst

Unterkünfte in Breda Di Piave

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Natur und Kultur geben Breda di Piave zwei unterschiedliche Schwerpunkte. Quelllandschaften, Flüsse und Wälder stehen neben Kirchen, Kunstwerken und historischen Bauformen. Für Ihre Aufenthaltsplanung können Sie gewichten, ob Naturbeobachtung, Kulturgeschichte oder die Verbindung beider Interessen im Vordergrund stehen soll.

Quellen, Wälder und Piave

Der Piave bildet eine Grenze des Gemeindegebiets. Breda di Piave liegt außerdem im etwa 40 Kilometer breiten Gürtel der Fontanili, der Quellaufstöße, die Zuflüsse des Sile bilden. Bei Saletto und San Bartolomeo bilden Quellaufstöße dagegen Zuflüsse des Piave. So ergeben sich zwei unterschiedliche Flussbezüge: der Fontanili-Gürtel mit seinen Zuflüssen des Sile und die benannten Quellen, die zum Piave fließen. Das Wasser der Quellaufstöße hat etwa 11 °C; dort kommt eine andere Fauna vor als in anderen Flüssen.

Der Bosco Galileo umfasst eine etwa 25.000 m² große Naturfläche mit der für den Eichen-Hainbuchen-Wald der venetischen Ebene typischen Biodiversität. Zu den dort wachsenden Bäumen zählen Eichen, Hainbuchen, Eschen und Haseln; außerdem gehören kristallklare Quellbecken zu diesem Naturraum. Der Eichen-Hainbuchen-Wald des Bosco Galileo mit seinen Baumarten und Quellbecken unterscheidet sich von der Flussuferlandschaft des Bosco degli Ontani: Dieser ist eine ökologisch und landschaftlich wertvolle Naturoase am Piave und eines der letzten Beispiele für einen Auwald der Ebene.

Die Naturlehrpfade durch den Bosco degli Ontani ermöglichen die Beobachtung typischer Vögel und Kleinsäuger der Umgebung. In den Feuchtgebieten kommen zudem Amphibien und Insekten vor. Damit lässt sich der Naturraum anhand seiner unterschiedlichen Lebensbereiche betrachten, während der Bosco Galileo mit seinem Waldtyp, den Baumarten und den Quellbecken einen anderen Schwerpunkt setzt.

Kirchen, Kunst und Baugeschichte

In Pero di Breda di Piave liegt die Chiesetta di San Giovanni an einem abgelegenen Abschnitt des Flusses Musestre. Sie wurde um 1100 erbaut und gilt als älteste Kirche des Gebiets. Die Kapelle ist barrierefrei. Die heutige Chiesa parrocchiale di Pero, S. Colombano Abate, entstand 1891 zu Ehren des heiligen Kolumban. In ihr befinden sich zwei Gemälde der venezianischen Schule aus dem 17. Jahrhundert: eine Verkündigung und eine Heilige Familie.

Auch die Parrocchia di Santa Maria Immacolata in Saletto verbindet mehrere Epochen. Erstmals wurde sie 1152 als Kapelle dokumentiert; 1440 erhob der Bischof von Treviso sie zur Pfarrei. Zu den erhaltenen Kunstwerken und Gegenständen zählen Fresken von Sebastiano Santi, eine der Schule von Brustolon zugeschriebene Statue und ein antikes Weihwasserbecken. Die 1152 erstmals als Kapelle dokumentierte Kirche wurde 1440 vom Bischof von Treviso zur Pfarrei erhoben.

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Im Ortszentrum von Breda befindet sich Villa Olivi, ein architektonischer Komplex aus der Villa und einem angrenzenden Gebäude. Ein Bogengang verbindet beide mit einem weiteren, niedrigeren Gebäude, das rechtwinklig angeordnet ist und sich zum Garten hin erstreckt. Die räumliche Gliederung unterscheidet sich deutlich von den Kirchenbauten in Pero und Saletto. Auf einer Insel im Piave bei San Bartolomeo steht die Mulino della Sega; heute ist sie ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs.

Interessen für den Aufenthalt gewichten

Auch für die Fahrradperspektive gibt es einen konkreten zeitlichen Bezug: In der Ausgabe 2023 erhielt Breda di Piave drei Bike Smiles im Rahmen der Auszeichnung Comune Ciclabile. Für Ihre Reiseplanung können die Naturgebiete, die Kirchen und die unterschiedlichen Bauwerke eigene thematische Anknüpfungspunkte bieten. Weitere Reiseziele entdecken Sie auch in Silea, Paese, Roncadelle und San Fior.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.

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