Monastier Di Treviso entdecken
Unterkünfte in Monastier Di Treviso
Monastier Di Treviso verbindet mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte für eine Reise durch Venetien: historische Sakralbauten, Wege für Radfahrende und Flusslandschaften. Besonders prägend sind das Santuario della Madonna Nera und die ehemalige Abtei Santa Maria del Pero. Zugleich durchquert die „Ciclovia dell’Amicizia – Da Monaco di Baviera a Venezia“ das Gebiet. Wenn Sie Ihren Aufenthalt nach kulturellen Orten oder nach einer überregionalen Radroute ausrichten möchten, bietet Monastier di Treviso dafür zwei eigenständige Perspektiven.
Kulturgeschichte rund um Monastier di Treviso
Das Santuario della Madonna Nera geht auf das Jahr 1523 zurück. Seinen heutigen Namen erhielt es, nachdem ein Brand die dort verehrte Madonna-mit-Kind-Ikone geschwärzt hatte. Während des Ersten Weltkriegs wurde das Santuario als Krankenhaus genutzt und beherbergte den US-amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway. Die Geschichte des Ortes reicht damit von der religiösen Verehrung der Ikone bis in einen deutlich jüngeren historischen Zusammenhang.
Die Abtei Santa Maria del Pero geht auf das 10. Jahrhundert n. Chr. zurück. Santa Maria di Pero gilt als das älteste Gebäude von Monastier. Von der ehemaligen Abtei sind heute nur noch die Hauptfassade, die an das Kloster angrenzende Wand und der Glockenturm erhalten. Gerade diese erhaltenen Bauteile unterscheiden den Ort von einem vollständig bewahrten Klosterkomplex.
Zum architektonischen Erbe gehört außerdem der Komplex Villa Stefani, Albrizzi in der Gemeinde Monastier di Treviso. Er umfasst eine im 17. Jahrhundert von der Familie Stefani errichtete Villa, im 18. Jahrhundert hinzugefügte Barchessen sowie ein dem heiligen Petrus gewidmetes, 1726 geweihtes Oratorium. In der Fraktion Fornaci di Monastier wurde die neue Kirche 1927 baulich fertiggestellt und am 1. Januar 1928 für den Gottesdienst eröffnet.
Radwege und unterschiedliche Routen
Die „Ciclovia dell’Amicizia – Da Monaco di Baviera a Venezia“ führt von München nach Venedig und durchquert das Gebiet von Monastier di Treviso. Für eine Reiseplanung mit größerem regionalem Bezug ist damit eine Route verbunden, die den Ort in die Strecke zwischen Bayern und Venetien einordnet.
Vor Ort beschreibt ein weiterer Radweg eine Verbindung zwischen der Abtei Santa Maria del Pero und dem Santuario della Madonna Nera. Die Strecke sieht einen Zwischenhalt an der Chiesa Abbaziale Santa Maria Assunta vor. Auf der Route „Le Vigne dei Dogi“ führt vor Roncade ein kleiner Abstecher zur Abtei Santa Maria del Pero.
Flüsse, Park und Naturraum
Im Bereich der Gemeinde Monastier ist der Fluss Vallio von einem Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (SIC) zur Erhaltung des natürlichen Lebensraums der „Lampreda Padana“ betroffen; dieser Fisch lebt dort weiterhin. Entlang des Flusses Meolo liegt der Parco Comunale di Monastier mit etwa 54.000 m² Rasenfläche für Freizeit und Sport. Der Park verfügt über zahlreiche Fitnessgeräte und dient als Ausgangsbasis für Rudersportaktivitäten auf dem Fluss Meolo. So ergänzt die Flusslandschaft die historischen Orte um einen eigenen, auf Freizeit und Bewegung ausgerichteten Aspekt.
Weitere Ziele zur Reiseorientierung
Weitere Ziele zur eigenen Reiseorientierung finden Sie bei Valdobbiadene, Rolle, Oderzo, Mansuè, Castelcucco, Santa Cristina, Villa di Villa und Gaiarine.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.