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Pordenone: Museen, Geschichte und Wege durch die Stadt

Unterkünfte in Pordenone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pordenone zwischen Bahnhof, Stadtgeschichte und Noncello

Pordenone verbindet eine gut nachvollziehbare Anreise mit einer dichten Folge aus Museen, Kirchen, historischen Palästen und Wegen durch die Stadt. Für die Wahl einer Unterkunft kann der Bahnhof ein sachlicher Orientierungspunkt sein: Er liegt etwa fünf Gehminuten vom historischen Stadtzentrum entfernt und ist der wichtigste Umsteigepunkt zwischen Bahnverkehr und örtlichem öffentlichem Verkehr. Pordenone liegt an der Bahnstrecke Venedig–Udine und wird von häufigen Regional- und Fernzügen nach Venedig, Treviso, Conegliano, Udine, Gorizia und weiteren Zielen in Friuli Venezia Giulia bedient.

Gleichzeitig bleibt der Noncello nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt. Dort gibt es ruhige, naturnahe Orte für Erholung und Besinnung. Der Parco del Castello di Torre und der Bereich der Villa Romana sind in drei Zonen gegliedert, die durch eine Brücke über den Noncello miteinander verbunden sind. So liegen historische Themen, Grünräume und Wege durch die Stadt in unterschiedlichen, klar erkennbaren Besuchsschwerpunkten.

Museen in historischen Gebäuden

Das Museo Civico d’Arte befindet sich im Palazzo Ricchieri am Corso Vittorio Emanuele II Nr. 51. Das Gebäude entstand im 13. Jahrhundert zunächst als befestigtes Turmhaus nahe dem Flusshafen am Noncello und wurde später in einen Palast im venezianischen Stil umgewandelt. Die Sammlung des Museums reicht mit Tafel- und Leinwandgemälden, Zeichnungen, Fresken, Holzskulpturen, Möbeln, Goldschmiedearbeiten und Keramik vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Das Museo Archeologico del Friuli Occidentale ist im Castello di Torre eingerichtet. Zu seinen Beständen gehören Materialien aus der römischen Villa di Torre sowie mittelalterliche und renaissancezeitliche Keramik, die in Torre und Pordenone gefunden wurde. Führungen, Besuche für Schulklassen sowie Aktivitäten und Workshops ergänzen die Ausstellung.

Das Museo Civico di Storia Naturale Silvia Zenari befindet sich im Palazzo Amalteo aus dem 16. Jahrhundert im historischen Zentrum von Pordenone. Seine Sammlungen umfassen Mineralogie, Petrografie, Paläontologie, Botanik, Zoologie, Ethnografie und Technologie; katalogisiert sind mehr als 90.000 Exemplare. Zur Orientierung gehören kontrastreiche Beschilderung, taktile Bildkarten, Audioinhalte, Inhalte in italienischer Gebärdensprache, Leichter Sprache und unterstützter Kommunikation sowie Erlebnisse mit erweiterter Realität.

Die Galleria Harry Bertoia ist ein Ausstellungsraum im Palazzo Spelladi aus dem 14. Jahrhundert. Die ursprüngliche Struktur des Palazzo Spelladi lässt sich mindestens auf den Beginn des 14. Jahrhunderts datieren. Heute zeigt die Galleria große Wechselausstellungen, die häufig der Autorenfotografie gewidmet und als kuratierte Projekte konzipiert sind. Im gesamten Museum ist sie für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zugänglich.

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Das Museo Diocesano di Arte Sacra stellt Fresken und Sinopien, Tafel- und Leinwandgemälde, Glasobjekte, Holz- und Steinskulpturen, Silberarbeiten, Zeichnungen und Drucke sowie liturgische Gewänder aus. Die Sammlungen reichen vom 7. Jahrhundert bis in die Gegenwart und legen den Schwerpunkt auf Werke lokaler Herkunft. Die Präsentation ist sowohl chronologisch nach Material als auch nach Verwendungszweck geordnet und zeigt Zeugnisse sakramentaler Praxis und religiöser Frömmigkeit.

Kirchen, Fresken und eine kompakte Kulturroute

Pordenone ist als „bemalte Stadt“ bekannt und besitzt vollständig freskierte Paläste. Die Route durch die „bemalte Stadt“ ist für Besucher mit Behinderungen zugänglich. Eine weitere Möglichkeit, Kunst, Umwelt und Geschichte miteinander zu verbinden, bietet das Netzwerk Pordenone Musei: Es umfasst eine achtteilige Route mit einer geschätzten Länge von etwa 1,3 Kilometern und einer Dauer von etwa einer Stunde.

Zu den historischen Stationen gehört der Dom San Marco, der ab dem 13. Jahrhundert errichtet und später um eine große polygonale Apsis sowie sechs Seitenkapellen erweitert wurde. Sein Steinportal stammt von Giovanni Antonio Pilacorte aus dem Jahr 1511. Im Dom befinden sich Werke von Giovanni Antonio de Sacchis, genannt „Il Pordenone“, darunter das dem heiligen Markus gewidmete Hauptaltarbild, das Misericordia-Altarbild sowie Fresken des heiligen Rochus, des heiligen Erasmus und der Madonna mit Kind. In den Seitenkapellen befinden sich außerdem Fresken von Giovanni Maria Zaffoni, genannt „il Calderari“, sowie ein Altarbild von Pomponio Amalteo.

Die Chiesa di San Giorgio ist eine neoklassizistische Kirche, die auf einem älteren Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert errichtet wurde. Sie bewahrt Altarbilder von Gasparo Narvesa und Michelangelo Grigoletti sowie Fresken von Tiburzio Donadon. Im Parco Galvani, einem bedeutenden Stadtpark nahe dem Zentrum von Pordenone, befindet sich das Palazzo del Fumetto.

Bühne, Festival und regionale Weiterorientierung

Das Teatro Verdi Pordenone bietet ein Programm mit Schauspiel, Musik, Tanz und Oper. Sein Hauptsaal kann Oper, Musik, Tanz, Schauspiel, Tagungen und Kino aufnehmen. Einen zeitlich klar bestimmten Anlass bildet das Literaturfestival pordenonelegge: Vom 16. bis 20. September 2026 kehrt es mit seiner 27. Ausgabe nach Pordenone und in das umliegende Gebiet zurück. Die Begegnungen finden an zahlreichen symbolträchtigen Orten in Pordenone statt.

Für die weitere regionale Orientierung können Sie außerdem folgende Orte aufrufen: Barcis, Fontanafredda, Montereale Valcellina, San Quirino, Spilimbergo, San Vito Al Tagliamento, Prata Di Pordenone, Pordenone, Porcia, Pasiano di Pordenone, Maniago, Casarsa Della Delizia, Caneva, Azzano Decimo, Aviano, Brugnera, La Croce, Frazione di Villa D'arco, Chions, Vivaro, Clauzetto, Sacile, Fiume Veneto, Tramonti Di Sopra, Pravisdomini, Sequals, Budoia, Sesto Al Reghena, Carbona, Frisanco, Fanna, Andreis, Arba, Cordenons, Cavasso Nuovo, Vito D'asio, Valeriano, San Martino Al Tagliamento, Travesio, Pinzano Al Tagliamento, Paludea, Polcenigo, Tramonti di Sotto, Zoppola, Cordovado, Sedrano, Erto, Rauscedo und Cimolais.

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