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Arcole entdecken

Unterkünfte in Arcole

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Arcole verbindet napoleonische Geschichte mit mittelalterlichen und renaissancezeitlichen Spuren. Für Ihre Reiseplanung bietet der Ort besonders dann klare Anknüpfungspunkte, wenn Sie ein Museum, benannte historische Bauwerke und Wege durch das Gebiet miteinander verbinden möchten. Ein zentraler Ausgangspunkt ist das Museo di Arcole e della Battaglia Napoleonica, ergänzt durch die Ponte di Arcole, den Obelisken am Alpone und die acht Wege von „Sulle Tracce di Arcole“.

Museum und napoleonische Geschichte

Das Museo di Arcole e della Battaglia Napoleonica bewahrt eine umfangreiche Sammlung. Dazu gehören Gemälde, Drucke, Kupfer- und Stahlstiche, Lithografien, Aquatinten, Plakate, Proklamationen, Bulletins der Grande Armée und zeitgenössische Dokumente. Der Rundgang führt durch mehrere Epochen: von der römischen über die mittelalterliche und venezianische bis zur napoleonischen Zeit.

Für einen Museumsbesuch ist der veröffentlichte Zeitraum besonders wichtig: Vom 1. März bis zum 31. Oktober ist das Museum sonntags von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Private Besichtigungen können auch außerhalb dieser regulären Öffnungszeiten gebucht werden. Das Museum ist außerdem für den Zugang von Menschen mit Behinderungen ausgestattet.

Brücke, Obelisk und historische Bauwerke

Die Ponte di Arcole stammt aus dem Mittelalter, vermutlich aus dem 10. Jahrhundert, und steht im Zusammenhang mit dem Bau der Burg von Arcole. Während der Schlacht von Arcole vom 15. bis 17. November 1796 wurde die Brücke von den Österreichern befestigt und zum Hauptschauplatz der Schlacht.

Der Obelisk von Arcole wurde 1810 am rechten Ufer des Alpone im Auftrag von General Bonaparte errichtet. Seine Form ist ungewöhnlich: Eine Pyramide aus rotem Veroneser Stein steht auf vier Marmorkugeln; der Sockel trägt Trophäen und Inschriften. Unter den zahlreichen zu Ehren Napoleons errichteten Monumenten gilt der Obelisk als das einzige in Italien noch erhaltene Siegeszeichen.

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Weitere benannte Zeugnisse sind die Chiesetta romanica dell'Alzana, eine romanische Kapelle aus dem 12. Jahrhundert, sowie das Oratorio della confraternita del Santissimo aus dem späten 18. bis frühen 19. Jahrhundert. Der Palazzo Malaspina già Pellegrini ist ein Renaissancepalast aus etwa der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Villa Pellegrini, auch Decima genannt, wurde im 14. Jahrhundert errichtet und 1558 von Graf Evangelista Pellegrini restauriert. Im Oratorio di San Giovanni Nepomuceno befindet sich über einem kleinen Altar eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk.

Wege durch Arcole und das weitere Umfeld

„Sulle Tracce di Arcole“ umfasst acht Wege, die sich über das Gebiet von Arcole erstrecken. Für diese Erkundungen stehen Karten für Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto zur Verfügung. Ausgewählte Wege können über Google Maps oder die Outdooractive-App gestartet werden. Die Verbindung aus verschiedenen Fortbewegungsarten macht das Angebot für unterschiedliche Tagespläne nutzbar, ohne die Wege auf eine einzige Besuchsform festzulegen.

Auch das Ecomuseo di Arcole verfolgt das Ziel, die Wege „Sulle Tracce di Arcole“ aufzuwerten. Eine besondere Veranstaltung ist die „Marcia sui sentieri di Napoleone“, eine Gedenk- und Sportstrecke auf der Route des historischen Marsches. Sie findet am ersten Sonntag im Mai statt. Im weiteren Umfeld der „Strada del vino Arcole“ werden aus internationalen und autochthonen Rebsorten charaktervolle Weiß- und Rotweine erzeugt.

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Weitere Ziele dieser Auswahl

Neben Arcole können Sie auch Avesa (Avesa), Cisano Di Bardolino (Cisano Di Bardolino), Sommacampagna (Sommacampagna), Cerea (Cerea), San Martino Buon Albergo (San Martino Buon Albergo), Cazzano di Tramigna (Cazzano di Tramigna), Pedemonte (Pedemonte) und Tregnago (Tregnago) für Ihre weitere Reiseorientierung berücksichtigen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.