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Avesa

Unterkünfte in Avesa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Avesa zwischen Borgo, Kirchen und alten Arbeitsstätten

Avesa zeigt seinen Charakter an mehreren konkreten Spuren, die sich durch den Ort und seine Umgebung ziehen. Die charakteristischen Straßen des historischen Borgo – Via Premuda, Via Gazzo, Via Indentro und Via Camaldola – bewahren weitgehend ihren architektonischen und landschaftlichen Charakter. Damit liegt die Geschichte nicht nur in einzelnen Bauwerken, sondern auch im Verlauf und Erscheinungsbild des alten Straßenraums.

Zum überlieferten Ortsbild gehören außerdem einige „lissiare“, also Räume, in denen Wäsche gekocht wurde, sowie einige erhaltene Mühlen. Ergänzend gibt es Waschvorrichtungen für die „brele“, die zum Spülen aufgehäufte Wäsche, und für die „piera“, auf der Wäsche eingeseift und geschlagen wurde. Neben dem Kochen gehörten Spülen, Einseifen und Schlagen zu den überlieferten Arbeiten der Wäschepflege in Avesa.

Kirchen mit mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Spuren

Ein wichtiger Bezugspunkt ist San Martino Vescovo. Die Kirche war spätestens 1225 eine Kollegiatkirche. Ihre ursprüngliche Kirche am Ort Molino Vecchio wurde bei der großen Einebnung von 1517 abgerissen; an derselben Stelle entstand die heutige Kirche. Für die Einordnung von San Martino Vescovo sind deshalb sowohl die frühe kirchengeschichtliche Stellung als auch die bauliche Veränderung im 16. Jahrhundert bedeutsam.

Die Chiesa di Santa Maria di Camaldoli wurde von Kamaldulensermönchen in den ersten Jahren des 13. Jahrhunderts errichtet. Sie bewahrt großflächige Fragmente von Fresken, die dem 16. Jahrhundert zugeschrieben werden. An diesem Bauwerk lassen sich somit die Entstehungszeit durch den Orden und die später zugeschriebenen Bildreste als zwei unterschiedliche historische Ebenen betrachten.

Auch der Garten der Villa del Bene Scopoli besitzt ein klar beschriebenes architektonisches Merkmal: Er bewahrt ein monumentales elliptisches Wasserbecken mit steinerner Balustrade, Wasserspielen und Grotten. Das Ensemble ergänzt die Kirchen und den Borgo um eine gestaltete Gartenanlage mit Wasserarchitektur.

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Steinbrüche und ein Weg durch Borago und Vajo Galina

Die Latomìe del Monte Ongarine stehen für eine andere Seite von Avesa. Es handelt sich um große Tuffsteinbrüche aus „pietra gallina“, die seit der Antike durch intensive Abbautätigkeit aus dem Berg herausgearbeitet wurden. Ihre Bedeutung liegt damit in der Verbindung von Gestein, überliefertem Abbau und einer über lange Zeit veränderten Landschaft.

Für eine routebezogene Erkundung ist der Sentiero n. 4 Progno Borago - Vajo Galina beschrieben. Er beginnt nördlich von Avesa hinter der Paiola-Brücke, führt durch den Borago und verläuft anschließend in den Vajo Galina. Die Wegführung lässt sich dadurch in drei aufeinanderfolgende Orientierungspunkte gliedern: den Beginn hinter der Brücke, den Abschnitt durch den Borago und den anschließenden Verlauf in den Vajo Galina.

Für Ihre weitere Zielsuche stehen außerdem Soave, Mezzane Di Sotto, Sant'anna D'alfaedo, Spiazzi, San Rocco, Caprino Veronese, Badia Calavena und Cavaion Veronese zur Auswahl.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Verona.

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