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Mirano

Unterkünfte in Mirano

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Mirano verbindet Kunst im historischen Zentrum, weitläufige Villenparks, Märkte und Spuren einer früheren Wasser- und Mühlenwirtschaft. Wenn Sie Ihre Unterkunft in Venetien nach konkreten Ortsmerkmalen auswählen möchten, bietet Mirano mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Baugeschichte im Duomo di San Michele Arcangelo, Parkanlagen am Muson, regelmäßige Märkte und die beiden benannten Radrouten.

Kunst und Baugeschichte im Zentrum

Der Duomo di San Michele Arcangelo stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde 1684 umgebaut. Im Inneren bewahrt der Dom ein Deckenfresko von Giovanni De Min mit dem Titel „Giudizio universale“. Außerdem beherbergt er Giambattista Tiepolos Altarbild „Miracolo di Sant'Antonio che riattacca il piede“. Damit liegen in einem einzigen Bauwerk zwei klar benannte Kunstwerke verschiedener Künstler, ergänzt durch die überlieferte Baugeschichte des Doms.

Ein anderer historischer Schwerpunkt liegt bei Molini di Sotto. Der stillgelegte Industriekomplex befindet sich im historischen Zentrum und ist auf das davorliegende Bootshafenbecken ausgerichtet. Bis in die 1960er-Jahre war Molini di Sotto als Getreidemühle und Ölmühle in Betrieb. Das Becken wurde erweitert und ausgehoben, damit Burci-Boote anlegen und manövrieren konnten. Der Kanal Taglio wurde 1606 ausgehoben, um den Muson mit der Riviera del Brenta zu verbinden. Diese Orte machen die frühere Bedeutung von Mühlen, Becken und Kanälen als eigenständiges Thema der Ortsgeschichte sichtbar.

Villen, Parks und Landschaftsstruktur

Die öffentlichen Parks von Villa Belvedere und Villa Morosini–XXV Aprile liegen im historischen Zentrum von Mirano, folgen dem Verlauf des Flusses Muson und umfassen zusammen fünf Hektar.

Villa Morosini, Monico detta XXV Aprile wurde um die Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet und 1661 fertiggestellt. Ihr Park erstreckt sich über mehr als drei Hektar und enthält zahlreiche Statuen mit höfischen Themen aus dem 19. Jahrhundert. Auch die historische Raumstruktur der Umgebung ist bemerkenswert: Das römische Graticolato ist in Mirano weiterhin gut erkennbar. Geradlinige Straßen kreuzen sich rechtwinklig, während die landwirtschaftlichen Flächen regelmäßig gegliedert sind. So treten neben einzelnen Bauwerken auch die überlieferte Ordnung der Wege und Felder als eigenes Landschaftsmerkmal hervor.

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Feste, Märkte und Radrouten

Die Fiera di San Matteo gehört zu den wiederkehrenden Anlässen in Mirano. Ihre erste Ausgabe wurde am 6. September 1477 durch einen Erlass des Venezianischen Senats genehmigt. Die Fiera di San Matteo findet am dritten Septemberwochenende statt und bietet volkstümliche Unterhaltung mit Fahrgeschäften und Wanderschaustellungen sowie einen Markt mit verschiedenen Waren.

Für den regelmäßigen Wochenrhythmus ist der Bauernmarkt relevant, der freitags auf der Piazza Martiri della Libertà stattfindet. Auf derselben Piazza gibt es jeden dritten Sonntag im Monat, außer im Juli und August, einen von der Gemeinde und Confcommercio del Miranese organisierten Markt für Antiquitäten und gebrauchte Gegenstände. Je nach Reiseanlass können Sie Mirano damit über historische Kunst, Villen und Parks oder über Markt- und Festtermine einordnen.

Im Rahmen des MIBI-Programms bietet Mirano die Radroute „TOUR DELLE FRAZIONI“ sowie die Route „TRA VILLLE E CAMPAGNA“ an.

Wenn Sie weitere Orte desselben Navigationszweigs vergleichen möchten, finden Sie hier Gaggio, Annone Veneto, Cavallino, Lido Di Venezia, Cappella, Pianiga, Torre Di Mosto und Salzano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Venedig.

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