Terzo D'aquileia entdecken
Unterkünfte in Terzo D'aquileia
Terzo D'aquileia verbindet römische Geschichte, Kirchenkunst und Wege durch das ländliche Umland bis zur Lagune von Marano. Besonders prägend sind mehrere Radrouten: Sie führen von der Ciclovia Alpe Adria durch das Gebiet bis zur Lagune von Marano.
Mit dem Fahrrad zur Lagune von Marano
Der Rundweg „Anello tra campagna e laguna“ (R040) zweigt in Terzo d'Aquileia von der Ciclovia Alpe Adria ab und verläuft westwärts in Richtung San Martino und Salmastro. Damit ist der Ort in einen benannten Verlauf eingebunden, der den Übergang von der Agrarlandschaft zu den Lagunengebieten thematisiert.
Eine weitere Route trägt den Namen Terzo d'Aquileia–Fiume Corno–Fiume Aussa–Laguna di Marano. Ihr Ausgangspunkt liegt an einem Parkplatz an der Alpe Adria im Ort Terzo d'Aquileia. Auf dieser Strecke gibt es einen unbefestigten Abschnitt am Deich entlang. Die Route erreicht die Punta della Niova mit Blick auf die Lagune von Marano, ihre Inseln und die dortige Vogelwelt.
Der R040 verläuft außerdem durch das DOC-Weinbaugebiet Friuli-Aquileia. Dort wird der Rotwein Refosco dal Peduncolo Rosso besonders hervorgehoben. Die Route verbindet damit nicht nur Radfahren und Landschaft, sondern führt auch durch einen klar benannten regionalen Weinraum.
Rundweg, Borgo Fornasir und lokale Traditionen
Für eine historische und naturkundliche Unternehmung bietet sich der etwa 9 km lange Rundweg zwischen Terzo d'Aquileia und Cervignano del Friuli an. Er führt zum Borgo Fornasir, einer ländlichen Siedlung, die der Ingenieur Dante Fornasir zwischen 1933 und 1940 entwarf und errichtete. Die ungefähre Länge und der konkrete Zielpunkt geben dem Weg ein anderes Profil als die Radrouten zur Lagune.
Im Borgo San Martino findet jedes Jahr die historische „Festa della zucca“ statt. Zum Programm gehören musikalische Unterhaltung, Ausstellungen und traditionelle Gerichte auf Kürbisbasis. Für die Reiseplanung ist damit neben den Wegen und historischen Bauwerken auch ein jährlich wiederkehrender lokaler Anlass dokumentiert.
Römische Ursprünge und Kirchenkunst
Terzo d'Aquileia hat römische Ursprünge. Der Ort war als „Ad tertium lapidem“ bekannt; die Bezeichnung bezog sich auf den dritten Meilenstein beziehungsweise Grenzstein drei Meilen von Aquileia entfernt. Eine deutlich ältere Siedlungsgeschichte ist für Ca’ Baredi am Canale Anfora belegt: Sie war während der mittleren und späten Bronzezeit, etwa von 1500 bis 1200 v. Chr., aktiv.
Die Kirche San Biagio zeigt mehrere historische Zeitschichten. Ihre heutige Gestalt entstand durch eine Erweiterung in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Inneren befinden sich ein Marmoraltar aus dem 18. Jahrhundert sowie ein von Sebastiano Santi geschaffenes Fresko im Chorgewölbe der Apsis.
In der Kirche San Martino Vescovo sind an der linken Wand des Kirchenschiffs zwei erhaltene Fragmente eines Freskenzyklus aus dem 13. Jahrhundert zu sehen. Die Kirche könnte bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Damit stehen in Terzo d'Aquileia sowohl konkrete erhaltene Kunstwerke als auch eine vorsichtig formulierte ältere Datierung nebeneinander.
Weitere Ziele im Reiseumfeld
Wenn Sie Ihre Auswahl erweitern möchten, finden Sie auch Informationen zu Camino Al Tagliamento, Forni di Sotto, Prepotto, Nogaredo di Corno, Ronchis, San Valentino, Marano Lagunare und Gorgo.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Udine.