Zum Inhalt

Nogaredo di Corno: San Giorgio Martire und römische Spuren

Unterkünfte in Nogaredo di Corno

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Nogaredo di Corno eignet sich für Reisende, die einen Ort über seine Geschichte, seine kirchliche Kunst und konkrete Wegbezüge kennenlernen möchten. Im Mittelpunkt steht die Kirche San Giorgio Martire mit einer Entwicklung, die vom 14. Jahrhundert bis in die Neuzeit reicht. Ergänzt wird dieser kulturhistorische Schwerpunkt durch die Festa del Dono, die Radroute A8 und archäologische Zeugnisse am Corno.

San Giorgio Martire: Geschichte über mehrere Jahrhunderte

Die ersten Hinweise auf die Existenz der Kirche San Giorgio Martire stammen aus dem 14. Jahrhundert. Ihre heutige Form entstand in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts. Am 25. April 1525 wurde die Kirche von Daniele de Rubeis, dem Bischof von Caorle, geweiht. Diese Daten geben der Besichtigung einen klaren historischen Rahmen, ohne dass Sie sich auf eine einzelne Epoche beschränken müssen.

Auch der Glockenturm gehört zur eigenständigen Geschichte des Bauwerks. Er wurde 1690 von Don Giacomo Bertolissi errichtet. Nach Erdbebenschäden wurde die Kirche restauriert und erdbebensicher instand gesetzt. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann an San Giorgio Martire deshalb unterschiedliche Phasen miteinander verbinden: frühe Hinweise auf die Kirche, ihre Ausformung im 16. Jahrhundert, die Erweiterung und die spätere Sicherung des Bauwerks.

Kunstwerke und besondere Details im Kirchenraum

Im Inneren bewahrt San Giorgio Martire mehrere konkrete Bezugspunkte für eine kulturorientierte Reiseplanung. Die Kirche enthält eine 1756 von Pietro Nacchini gefertigte Orgel. Im linken Seitenschiff befindet sich ein um 1557 vom Udineser Maler Giacomo Secante geschaffenes Altarbild von San Giorgio Martire. Im rechten Seitenschiff stehen drei kleine Altarbilder aus dem 18. Jahrhundert, die aus der Kirche Santa Margherita stammen.

Die Erweiterung der Kirche wurde am 5. Mai 1678 von Patriarch Giovanni Delfino genehmigt. Zusammen mit den Kunstwerken entsteht so ein Besuchsanlass, bei dem nicht nur die äußere Gestalt, sondern auch einzelne Ausstattungsstücke und ihre zeitliche Einordnung eine Rolle spielen.

Radroute, Piazza und Orientierung im Ort

Für Reisende, die Nogaredo di Corno mit dem Fahrrad erkunden möchten, ist die Radroute A8 „Nobili dimore dell’alta pianura“ ein wichtiger Wegbezug. Sie führt bis zum Glockenturm bei der Kirche San Giorgio Martire und anschließend über die Via dei Fiori in Richtung Flaibano. Eine weitere Orientierung bietet die Piazza IV Novembre: Von dort führt die Route links über die Via del Ponte in Richtung Silvella.

Anzeige

Diese Angaben helfen Ihnen, kulturelle Ziele und Wegabschnitte bereits vor dem Aufenthalt gedanklich zu ordnen. Die Route lässt sich dabei als eigener Schwerpunkt betrachten, während die Kirche und ihre Ausstattung einen vertieften kulturhistorischen Besuch ermöglichen.

Festa del Dono und archäologische Zeugnisse

Die Festa del Dono ist eine jährlich stattfindende Feier im Ortsteil Nogaredo di Corno. Im Rahmen der Festa del Dono wurde am Tag der Feier ein von der AFDS-Sektion Coseano geplantes und errichtetes Spenderdenkmal auf der Piazza IV Novembre eingeweiht. Wenn Sie Ihren Aufenthalt an einem kulturellen Anlass ausrichten möchten, gehört dieses Fest daher zur örtlichen Orientierung.

Bei den Ruinen der antiken Kirche Santa Margherita am linken Ufer des Corno wurden Spuren römischer Siedlungen gefunden. Eine archäologische Struktur besteht aus drei parallelen, tonnengewölbten Räumen, die durch bogenförmige Öffnungen miteinander verbunden sind. Sie wurde als Zisterne zur Sammlung von Wasser interpretiert und war wahrscheinlich mit einem nahe gelegenen Wohnkomplex verbunden.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Ziele vergleichen

Wenn Sie neben Nogaredo di Corno weitere Reiseziele vergleichen möchten, finden Sie hier Lignano Sabbiadoro, Majano, Forni di Sotto, Nimis, Azzano, Ronchis, Tavagnacco und Raveo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Udine.