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Colle Umberto

Unterkünfte in Colle Umberto

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Colle Umberto zwischen Hügeln und Ebene

Colle Umberto und der Ortsteil San Martino liegen auf zwei Hügeln auf etwa 145 Metern über dem Meeresspiegel in den östlichen Venetischen Voralpen. Die Landschaft verbindet moränische Hügel, sanfte Hänge und eine grüne Ebene. Am nördlichen Rand des Gebiets streift der Meschio, am südlichen Rand die Mellarè. Damit zeigt Colle Umberto einen klaren ländlichen Ortscharakter, der sich aus den beiden erhöhten Ortsteilen, den Hängen und den angrenzenden Wasserläufen ergibt.

Kirchen und Villen mit eigenständigen Details

Die Pfarrkirche von Colle Umberto besitzt eine neoklassizistische Fassade und einen einzigen breiten Innenraum, die mit dem Entwurf von Sebastiano De Boni in Verbindung gebracht werden. Zur Ausstattung gehört eine Pugina-Orgel, die am 24. Oktober 1924 eingeweiht wurde. In San Martino di Colle Umberto steht die Chiesa Arcipretale di S. Martino. Ihr Renaissanceportikus erstreckt sich über die gesamte Fassade; im Inneren bewahrt die Kirche Fresken des Malers Francesco Pagani aus dem 16. Jahrhundert, der unter dem Beinamen Da Milano bekannt war.

Auch mehrere Villen geben dem Ort historische Anhaltspunkte. Die Villa Morosini-Lucheschi ist eine neoklassizistische Patriziervilla und als eine der venezianischen Villen katalogisiert. Die Villa Fabris, auch Casa del Tiziano genannt, wurde um 1545 erbaut. Die Villa Verecondi-Scortecci trägt außerdem den Namen Casino di Caccia Onesti. Sie wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts als Jagdhaus in der Nähe eines noch bestehenden mittelalterlichen Turms errichtet. Bei der Kirche S. Tommaso in Colle Umberto befindet sich die Villa San Tommaso, ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert, das die originalen Bodenbeläge des ersten Obergeschosses bewahrt.

Route durch Ortskerne und Vergangenheit

Eine eigene Möglichkeit, Colle Umberto und San Martino in Verbindung zu setzen, bietet die Route „Un piccolo viaggio nel passato tra borghi e colline moreniche“. Sie beginnt an der Pfarrkirche San Tomaso in Colle Umberto und führt durch das Ortszentrum, Borgo Concie, Borgo Pigatti und San Martino. Die Route reicht bis zum Terraglio, das als ehemaliger Standort eines paläovenetischen Wallburgplatzes gilt. Ihr Verlauf verbindet damit die heutigen Ortsteile und Borgo-Strukturen mit einem historischen Schauplatz, dessen Funktion der Vergangenheit angehört.

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Ottavio Bottecchia und die Radgeschichte

In San Martino di Colle Umberto befindet sich das Museo Ottavio Bottecchia in einer historischen Mühle und Schmiede. Es zeigt originale Erinnerungsstücke, die mit dem Radrennfahrer verbunden sind, und ist der erste Museumsraum in Italien, der vollständig Ottavio Bottecchia gewidmet ist. Bottecchia wurde in San Martino di Colle Umberto geboren und gewann die Tour de France 1924 und 1925. Die jährlich stattfindende Veranstaltung „Inseguendo Bottecchia“ führt zu Orten, die mit ihm verbunden sind, darunter sein Haus, sein Denkmal und sein Grab auf dem Friedhof von San Martino di Colle Umberto.

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Anreise und weitere Ziele

Colle Umberto ist mit dem Auto sowie per Zug über den FS-Bahnhof Conegliano erreichbar. Für die weitere Orientierung auf der Reiseübersicht finden Sie auch Crocetta-Nogaré (Crocetta-Nogaré), Miane (Miane), Paese (Paese), Crocetta Del Montello (Crocetta Del Montello), Ponte Di Piave (Ponte Di Piave), Vascon (Vascon), Codogne' (Codogne') und Varago (Varago).

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.