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Longarone – Geschichte am Vajont und Natur im Nationalpark

Unterkünfte in Longarone

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Longarone zwischen Erinnerung, Handwerk und Waldlandschaft

Longarone erschließt sich über mehrere deutlich unterscheidbare Themen: die Geschichte von Longarone und des Vajont, die Arbeit örtlicher Steinmetze sowie die Wälder und Naturbereiche im Umfeld des Parco Nazionale delle Dolomiti Bellunesi. Für Sie entsteht dadurch ein vielseitiges Bild des Ortes, in dem historische Erinnerung, regionale Handwerksgeschichte und Landschaft nebeneinanderstehen.

Die Geschichte von Longarone und Vajont

Das Museo Longarone Vajont – Attimi di Storia befindet sich im Zentrum von Longarone und widmet sich der Geschichte von Longarone und des Vajont. Die Darstellung vermittelt diese Geschichte chronologisch anhand einer umfangreichen Sammlung historischer Bilder, von Artefakten, Zeitzeugenberichten und Filmen. Der Rundgang umfasst vier Bereiche: Longarone vor dem 9. Oktober 1963, den Bau der Staumauer, die Katastrophe sowie Wiederaufbau und Erinnerung. Die thematische Gliederung verbindet damit die Zeit vor dem 9. Oktober 1963 mit den folgenden Entwicklungen und macht unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte sichtbar.

Gedenkorte und architektonische Zeugnisse

Die Chiesa Monumentale di Longarone, auch Chiesa di Santa Maria Immacolata genannt, ist den Opfern des Vajont gewidmet und wurde nach einem Entwurf von Giovanni Michelucci errichtet. Im Außenbereich der Kirche befindet sich das Vajont-Opferdenkmal. Ebenfalls dort liegt das Museo Pietre Vive. Der Cimitero Monumentale delle Vittime del Vajont umfasst 1.910 weiße Marmorstelen, eine für jedes Opfer der Katastrophe. Sein Eingangsportal erinnert in seiner besonderen Form an die Staumauer.

Im Erdgeschoss dieses Eingangsportals befindet sich eine Sammlung von Artefakten und Fotografien, die an das Leben in Longarone vor der Katastrophe erinnert. Im Obergeschoss gibt es eine Terrasse mit Blick auf den Monumentalfriedhof. So zeigen die Gedenkorte nicht nur die Erinnerung an die Opfer, sondern bewahren auch Bezüge zum früheren Leben in Longarone und zur Formensprache der Staumauer.

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Steinhandwerk und lokale Arbeitsgeschichte

Das Museo della Pietra e degli Scalpellini widmet sich den Techniken zur Gewinnung, Bearbeitung und Umwandlung von Stein. Es ist in fünf thematische Bereiche gegliedert und würdigt mit einer Sammlung von Geräten, Fotografien und Zeitzeugenberichten die Generationen der örtlichen Steinmetze. Der Schwerpunkt liegt damit sowohl auf den konkreten Arbeitsschritten rund um den Stein als auch auf den Menschen, die dieses Handwerk über Generationen geprägt haben.

Wälder und Wege in Richtung der Schutzhütten

Die Foresta di Cajada ist Teil des Parco Nazionale delle Dolomiti Bellunesi und umfasst dichte Wälder mit Weißtannen, Buchen, Lärchen und Latschenkiefern. Einen weiteren Zugang zur Natur bildet das Val del Grisol: Es bietet Zugang zum Parco Nazionale delle Dolomiti Bellunesi und führt in Richtung der Schutzhütten Pian de Fontana und Pramperet. Damit stehen neben den Museen und Erinnerungsorten auch klar benannte Wald- und Talräume im Mittelpunkt der Longarone-Erkundung.

Wenn Sie weitere Orte für Ihre Reiseplanung vergleichen möchten, finden Sie hier außerdem Padola, Lorenzago Di Cadore, San Nicolò Di Comelico, Danta, Nevegal, San Vito Di Cadore, Cesiomaggiore und Triches.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belluno.

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