Colle Santa Lucia entdecken
Unterkünfte in Colle Santa Lucia
Colle Santa Lucia verbindet markante Dolomitenlandschaften mit einem gut sichtbaren historischen Erbe. Wenn Sie für Ihre Reise zwischen Bergpässen, Wanderwegen und kulturhistorischen Stationen wählen möchten, finden Sie hier mehrere klar unterschiedliche Ausgangspunkte: den Passo Giau, die Wege der Strada de la Vena, Routen der Alta Via dell’Orso und Zeugnisse der örtlichen Geschichte.
Landschaft und Wege rund um Colle Santa Lucia
Die östliche Hälfte des Passo Giau liegt in der Gemeinde Colle Santa Lucia. Der Pass wird von Wanderern, Radfahrern und Motorradfahrern genutzt. Von Colle Santa Lucia öffnet sich außerdem ein Panoramablick über das Val Fiorentina; im Hintergrund stehen Pelmo und Civetta. Damit lässt sich die Landschaft sowohl über den Pass als auch über konkrete Wege und Aussichtspunkte erschließen.
Ein vorgeschlagener Abschnitt der Strada de la Vena verläuft zwischen Colle Santa Lucia und dem Castello di Andraz. Am Maso di Troi, am östlichsten Abschnitt dieser Straße, sehen Sie Überreste alter Bergwerke und einen restaurierten Mineneingang. In den Eingang können Sie einige Dutzend Meter hineingehen. Der höher gelegene historische Verlauf der Strada de la Vena führt nach Pianaz und ist in 5–6 Stunden begehbar.
Auch die Alta Via dell’Orso bietet zwei unterschiedliche Startpunkte. Die orange Route beginnt im historischen Zentrum von Colle Santa Lucia, während die grüne Route am Rifugio Fedare am Passo Giau startet. Der CAI-Weg 463 führt von Colle Santa Lucia zum Rifugio Fedare und ist 7,5 km lang. Je nach gewählter Route steht damit entweder der Ortskern oder die Passhöhe am Anfang der Unternehmung.
Kultur und Bergbaugeschichte
Im Ortskern erinnern mehrere Bauwerke an die Geschichte von Colle Santa Lucia. Die Meridiana ist eine Fresko-Sonnenuhr aus dem Jahr 1606 in der Chiesa di S. Lucia an der Via Villagrande 29. In Villagrande liegt Casa Piazza an der Hauptstraße des historischen Zentrums. Erkennbar ist das Gebäude an einem Rundbogen, der den Durchgang einer Saumpfadtrasse ermöglicht.
Die Cesa de Jan wurde zwischen dem späten 16. und dem frühen 17. Jahrhundert von den Brüdern Chizzali errichtet. Über dem Eingang ist die Jahreszahl 1612 angebracht. Im Gebäude befinden sich Dauerausstellungen zur Geschichte, zu den Bräuchen und zu den Traditionen des Gebiets von Colle.
Zur Bergbaugeschichte gehört die Miniera dei Vauz, eine Mine aus dem 17. Jahrhundert im Bereich der Miniere del Fursil. Zum Eingang gelangen Sie mit einem Kleinbus; anschließend begleitet Sie ein Begleiter beim kurzen Besuch im Inneren der Mine. Das in den Miniere del Fursil gewonnene eisenhaltige Erz war wegen seines hohen Werts für die Herstellung von Waffen geeignet.
Anreise und weitere Ziele
Colle Santa Lucia ist mit dem Bus von Mestre, Mogliano und Treviso bis Caprile erreichbar; anschließend führt die Verbindung mit Dolomitibus weiter. Für Ihre weitere Reiseplanung können Sie außerdem Quero (Quero), Fonzaso (Fonzaso), Nevegal (Nevegal), Pelos Di Cadore (Pelos Di Cadore), Cherz (Cherz), San Nicolò Di Comelico (San Nicolò Di Comelico), Tignes (Tignes) und Colmean (Colmean) einbeziehen.
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