Posina entdecken
Unterkünfte in Posina
Wanderwege rund um Posina
Posina lässt sich über ein Wegenetz erschließen, das historische Passagen, Bergübergänge und benannte Ziele miteinander verbindet. Der CAI-Weg Nr. 366, die Strada delle 52 Gallerie del Pasubio, führt von der Bocchetta di Campiglia zu den Porte del Pasubio. Eine zweite Verbindung bildet der CAI-Weg Nr. 377: Er führt von Contrà Lissa über die Val Sorapache zu den Porte del Pasubio. Wer einen anderen Verlauf einordnen möchte, findet mit dem CAI-Weg Nr. 480 eine Route von Fusine über die Val del Rio nach Pria Forà.
Der CAI-Weg Nr. 499 führt von Contrà Balan über das Colletto di Posina zum Monte Novegno. Zusätzlich verläuft der europäische Fernwanderweg E5 im Posinaer Wegenetz zwischen den Porte del Pasubio und dem Monte Maggio über den Passo della Borcola. Der Percorso Laghetti di Val Posina ist als weiterer benannter Weg dokumentiert. Damit bietet die Ortswahl einen Zugang zu unterschiedlichen Wegbezügen, ohne dass alle Routen denselben Ausgangspunkt oder dasselbe Ziel haben.
Strada delle 52 Gallerie und historische Spuren
Die Strada delle 52 Gallerie del Pasubio ist durch ihre 52 in den Fels gehauenen Galerien geprägt. Sie kann nur zu Fuß begangen werden. Diese Einschränkung gehört wesentlich zum Charakter der Strecke und unterscheidet sie von einer Straße, die mit Fahrzeugen befahren wird. Das historische Portal der ersten Galerie wurde 1917 errichtet und verweist auf die Entstehungsgeschichte dieses Weges.
Auch die Kirche Santa Margherita d’Antiochia ergänzt das kulturelle Bild von Posina. Die ursprüngliche Kirche stammt wahrscheinlich aus dem 13. Jahrhundert. Sie lag an der Via dei Pastori, einer Transhumanzroute, die von der Lessinia bis zur Hochebene von Asiago führte. Die jüngste Restaurierung erfolgte 2007. So verbindet dieser Ort sakrale Geschichte mit dem historischen Verlauf einer Route, die für den jahreszeitlichen Viehtrieb genutzt wurde.
Tal, Berge und Gewässer
Die Straße in das Posina-Tal führt durch die Schlucht Stretta degli Stancari, die von den Bergen Priaforà und Cimone gebildet wird. Der 1.500 m hohe Monte Maio trennt das Haupttal von Posina vom Zara-Tal der Gemeinde Laghi. Diese beiden Landschaftsbezüge machen deutlich, dass Posina nicht nur über einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch über Talräume, Bergformen und Übergänge wahrgenommen wird.
Zu den dokumentierten Naturerlebnissen gehören außerdem die forellenreichen Bäche im Raum Posina, die als sportliche Attraktion gelten. Sie ergänzen die beschriebenen Wanderwege um einen weiteren Bezug zum Wasser und zur Landschaft.
Produkte aus der Val Posina
Die Val Posina ist auch durch ihre Landwirtschaft geprägt. Die begrenzten, überwiegend sandigen Anbauflächen ermöglichen unter anderem den Anbau von Kartoffeln und Bohnen. Bei den Kartoffeln werden die Sorten Bintje, Desirèe und Kennebek angebaut, in geringeren Mengen außerdem Spunta, Liseta und Primura. Die Kartoffelerzeugung in der Region Posina ist mit einer zweihundertjährigen landwirtschaftlichen Tradition verbunden.
Die besonders wertvollen, mehligen Kartoffeln eignen sich hervorragend für die Zubereitung von Gnocchi, die als gastronomische Spezialität von Posina gelten. Zum lokalen Charakter gehört außerdem mineralisiertes Wasser, das in Posina aus dem Fels austritt und unter dem Namen Fonti di Posina in Flaschen abgefüllt wird.
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung
Für die weitere Einordnung verschiedener Orte in Venetien können Sie auch Pove Del Grappa, Castana, Torri Di Quartesolo, Lovertino, Thiene, Mure, Schiavon und Cartigliano ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vicenza.