Arsiero entdecken
Unterkünfte in Arsiero
Arsiero ist von einer ungewöhnlich vielfältigen Geschichte geprägt. Zu den historischen Orten gehören eine Kirche, ein Militärfriedhof und Befestigungsanlagen.
Landschaft und Wege rund um Arsiero
Das Gebiet von Arsiero ist überwiegend gebirgig. Die tiefen, dicht bewachsenen Täler prägen die Umgebung. Zahlreiche Spaziergänge und Wanderungen sind sowohl im Talboden als auch in den umliegenden Bergen möglich. Die Pista ciclopedonale ex ferrovia ist ein für alle geeigneter Spazierweg in Arsiero.
Zu den historisch geprägten Wegen zählt die Strada degli Alpini mit der Wegmarkierung 540. Sie wurde 1909 von Truppen der Alpini am Westhang des Monte Cimone angelegt und entstand im Vorfeld des Ersten Weltkriegs. Für die Orientierung auf einer weiteren Strecke ist eine ausdrückliche Einschränkung wichtig: Die Strada dell’Aralta darf von nicht autorisierten motorisierten Fahrzeugen nicht befahren werden.
Kirche und Militärfriedhof
Die Kirche San Michele Arcangelo entstand innerhalb der Mauern der Burg von Arsiero; Aufzeichnungen über sie reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im Inneren bewahrt die Kirche das Altarbild „L’apparizione di San Michele Arcangelo“ von Albano Tomaselli. Damit lässt sich an diesem Ort sowohl die lange dokumentierte Geschichte der Kirche als auch ein konkret benanntes Kunstwerk entdecken.
Der Militärfriedhof von Arsiero liegt auf einer erhöhten Fläche und ist über eine breite Marmortreppe mit dem städtischen Friedhof verbunden. Sein monumentaler Eingang besteht aus drei Bögen, die von schlanken Fialen bekrönt werden. Unter dem Monument ruhen 403 italienische und 726 österreichische unbekannte Soldaten. Die Anlage ist dadurch nicht nur über ihre Lage und Gestaltung, sondern auch über ihre genaue historische Dimension beschrieben.
Forte Campomolon und Forte Casa Ratti
Auch die Befestigungsanlagen geben der Umgebung einen klaren historischen Schwerpunkt. Forte Campomolon wurde ab 1912, kurz vor dem Ersten Weltkrieg, erbaut. Heute ist Forte Campomolon ein Aussichtspunkt; von dort reicht der Blick auf Tonezza, die Altipiani, die Vigolana, die Valdastico, das Tal von Posina und die Ebene.
Forte Casa Ratti wurde zwischen 1906 und 1908 als befestigte Batterie auf 350 Metern Höhe errichtet. Die Anlage sollte Bewegungen aus dem oberen Val d’Astico kontrollieren. Am 25. Juni wurde Forte Casa Ratti gesprengt und in eine Ruine verwandelt. Wer Arsiero nach konkreten historischen Schauplätzen auswählt, findet damit zwei unterschiedlich dokumentierte Befestigungsanlagen: Forte Campomolon mit seinem Aussichtspunkt und Forte Casa Ratti mit seiner Funktion als Batterie und dem heutigen Ruinenzustand.
Weitere Orte zur Orientierung
Wenn Sie anschließend weitere Orte in der Auswahl ansehen möchten, finden Sie hier Montecchio Precalcino, San Floriano, Lovara, Tonezza Del Cimone, Roana, Vo, Schiavon und Tezze Sul Brenta.
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