Pulfero entdecken
Unterkünfte in Pulfero
Pulfero lässt sich über konkrete Wege, Naturorte und historische Zeugnisse erschließen. Ein Netz leicht begehbarer und gut ausgeschilderter Wege führt zu zahlreichen landschaftlich und ökologisch interessanten Orten. Für Sie entsteht damit eine Auswahl zwischen klar beschriebenen Strecken, besonderen Naturformen und kulturgeschichtlichen Stationen.
Wanderwege zwischen Stupizza und Matajur
Der Rundweg Anello Stupizza-S.Andrea-Montefosca ist 8,4 Kilometer lang und nutzt die CAI-Wege 723, 752 und 735. Die drei Wegnummern gehören damit unmittelbar zur beschriebenen Rundstrecke und geben ihr eine klar umrissene Streckenführung. Eine weitere Möglichkeit ist der Sentiero naturalistico del monte Matajur: Er beginnt in Mersino Alto, ist 12,6 Kilometer lang und führt zum Gipfel des Matajur auf 1.641 Metern Höhe.
Auch der Monte Mia gehört zu den markanten Naturbezügen Pulferos. Er erreicht 1.237 Meter über dem Meeresspiegel und gilt als das wichtigste ökologisch unberührte Gebiet der Gemeinde Pulfero. Nahe dem Centro Visite di Stupizza befindet sich außerdem die Palestra di Roccia, die vom CAI Cividale verwaltet wird.
Das Centro Visite di Stupizza ergänzt die Wege um thematische Inhalte: Dort gibt es die Besichtigung einer nachgebildeten Bärenhöhle, Videos und Dokumente zu Universitätsforschungen sowie thematische Wege für Schulen und Familien. So stehen neben den beschriebenen Strecken auch naturkundliche und vermittelte Zugänge zur Landschaft zur Verfügung.
Naturformen und Besonderheiten der Landschaft
Bei Coceanzi-Pegliano in Pulfero ist der monumentale Castagno monumentale di Pegliano verzeichnet. Der Kastanienbaum ist 25 Meter hoch und hat einen Stammumfang von 783 Zentimetern. Seine Maße machen ihn zu einem eigenständigen Naturpunkt innerhalb der beschriebenen Orte.
Eine besondere geologische Erscheinung ist die Grotta di San Giovanni d'Antro. Sie ist eine lange, zeitweise aktive Karstquelle, die sich in den Berg hineinzieht. Bei starkem Regen durchströmt sie ein beträchtlicher Wasserlauf; auch in Niedrigwasserzeiten gibt es dort mehrere Seen. Eine selbstständige Besichtigung der Höhle ist nicht erlaubt, um ihr Natur- und Kulturerbe zu schützen. Dieser Ort unterscheidet sich damit deutlich von den zuvor beschriebenen Wegen: Die Besuchsform ist ausdrücklich begrenzt.
Brunnen, Burgen und Kirchen
In Pulfero erinnern mehrere Brunnen an unterschiedliche historische Zusammenhänge. Die zentrale Fontane dei Cavalleggeri di Alessandria trägt einen habsburgischen Adler und vier Porträts von Herrschern. Die beiden außerhalb des Ortes gelegenen Brunnen zeigen dagegen das Wappen der Cavalleggeri unter der Krone der Savoyer.
Die Überreste des Castello di Ahrensperg liegen in der Nähe von Biacis in der Gemeinde Pulfero bei der Kirche San Giacomo Apostolo. Die Burg kontrollierte einst die Verbindungsstraße zwischen Cividale und der transalpinen Region Noricum in Österreich und war Teil des mittelalterlichen Befestigungssystems am Fluss Natisone. In den Lastre di Antro fanden bis ins 19. Jahrhundert juristisch-administrative Versammlungen statt. Sie waren mit den Banche di Antro und di Merso verbunden und trugen zur Autonomie der Natisone-Täler bei.
Oberhalb von Lasiz steht die Kirche San Donato mit großflächigen Fresken, die wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die Alpine Church of San Donato Martyr in Lasiz ist außerdem in den Weg der 44 Votivkirchen der Natisone-Täler einbezogen. Damit verbindet dieser Ort bildliche Ausstattung mit einem größeren religiösen Kulturweg.
Pulfero als Unterkunftsziel einordnen
Wenn Sie ein Hotel in Pulfero suchen, können Sie den Ort an den Schwerpunkten Ihres Aufenthalts einordnen: Die dokumentierten Möglichkeiten reichen von den 8,4 und 12,6 Kilometer langen Wegen über Monte Mia, Matajur und die Grotta di San Giovanni d'Antro bis zu Brunnen, Burgruinen, Versammlungsplätzen und Kirchen. Für die weitere Suche stehen außerdem Arta Terme, Taipana, Gemona Del Friuli, Castions Di Strada, Camino Al Tagliamento, Fagagna, Bertiolo und Cassacco zur Verfügung.
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