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Aiello del Friuli entdecken

Unterkünfte in Aiello del Friuli

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Aiello del Friuli lässt sich über mehrere klar unterscheidbare Themen erschließen: künstlerische Sonnenuhren, sakrale Kunst, mittelalterliche Bauspuren und die ländliche Green Route. Dazu kommen ein Museum zur Geschichte des östlichen Friuli und wiederkehrende lokale Veranstaltungen. Für Ihre Reiseplanung bieten diese Themen verschiedene Schwerpunkte; sie reichen von Kunst und Kirchengeschichte bis zu ländlicher Umgebung und historischer Alltagskultur.

Sonnenuhren und die Green Route

In Aiello del Friuli gibt es mehr als achtzig künstlerische Sonnenuhren verschiedener Stilrichtungen und Epochen. Dazu gehören eine Höhensonnenuhr, eine Äquatorialsonnenuhr und eine Mosaiksonnenuhr. Die Zahl kann sich ändern, wenn Anlagen hinzukommen oder entfernt werden. Das Centro didattico delle meridiane ermöglicht Besuchern einen intuitiven Zugang zur Gnomonik; seine organisatorischen Besuchsmodalitäten können sich ändern.

Die Green Route setzt einen anderen Schwerpunkt. Zwischen Joannis und Novacco verbindet sie Dörfer, ländliche Umgebung und Quellen und führt an historischen Villen, baumgesäumten Wegen und Sonnenuhren vorbei. Ein vollständig von Bäumen bedeckter Abschnitt trägt den Namen „the Gallery“. Während das Centro didattico delle meridiane die Gnomonik in den Mittelpunkt stellt, ordnet die Route Sonnenuhren in eine ländliche Umgebung ein. Die örtlichen Bedingungen entlang der Route können variieren.

Kirchenkunst und mittelalterliche Spuren

Die Pfarrkirche Sant'Ulderico ist seit 1691 in Betrieb. Ihre Kuppel wurde 1900 von Clemente Delneri aus Gorizia ausgemalt. Zur Ausstattung gehören die Altäre der Armen Seelen und des heiligen Antonius des Abtes; zu ihnen gehört ein Altarbild von Pietro Bainville. An der Kirche treffen damit zwei Zeitbezüge aufeinander: Ihre Nutzung reicht bis 1691 zurück, während die Kuppelmalerei aus dem Jahr 1900 stammt.

Einen mittelalterlichen Bezug bietet die Centa außerhalb von Joannis. Zu den Überresten der ehemaligen Kirche S. Agnese zählen ein Teil der Rückwand mit dem Hauptaltar und sichtbare Freskenreste an ihrer Außenseite. Der weltliche Teil der Centa umfasst zwei steinerne Gebäude aus dem späten Mittelalter. Sie stammen möglicherweise aus dem 15. Jahrhundert; eines ist als „canipa“ bekannt. Die mittelalterliche Centa war vermutlich ein befestigter Verteidigungskomplex. So stehen in der Centa bauliche Überreste einer ehemaligen Kirche neben Gebäuden des weltlichen Bereichs.

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Alltagskultur und lokale Veranstaltungen

Das Museo della Civiltà Contadina del Friuli Imperiale wurde 1992 gegründet, um das Alltagsleben und die materielle Kultur des östlichen Friuli zu bewahren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den ehemaligen Grafschaften Gorizia und Gradisca während der habsburgischen Herrschaft, im Zeitraum von 1500 bis 1918. Das Museum setzt damit einen anderen zeitlichen Akzent als die mittelalterliche Centa: Hier geht es um eine lange historische Epoche, dort um erhaltene bauliche Spuren.

Auch die lokalen Veranstaltungen unterscheiden sich in ihrem Rhythmus. Die Festa delle Meridiane findet seit 2001 in Aiello del Friuli statt; ihre genauen Termine variieren. Die Fiera di San Carlo wird jedes Jahr veranstaltet und besteht seit fast zwei Jahrhunderten. Zur lokalen Prägung gehört außerdem die Herstellung von Gänsesalami. Dieser kulinarische Bezug ergänzt die Themen Kunst, Geschichte und ländliche Umgebung um einen Aspekt der örtlichen Produktion.

Weitere Reiseziele entdecken: Forni Avoltri, Bagnaria Arsa, Chiusaforte, Torviscosa, Buja, San Giovanni Al Natisone, Nimis, Moimacco.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Udine.

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