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Opicina – Kulturgeschichte und Wege im Karst

Unterkünfte in Opicina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Opicina bietet für die Reiseplanung unterschiedliche Zugänge: Kulturgeschichte, Wege im Karst und die historische Straßenbahn nach Triest. Wenn Sie noch zwischen Reisezielen abwägen, können Sie auch die Seiten zu Prosecco-Contovello und Basovizza in Ihre Auswahl einbeziehen.

Kulturgeschichte in Opicina

Vor der alten Pferdewechselstation wurde 1780 die Stele di Zinzendorf aufgestellt. Sie erinnert an die Eröffnung der Via Commerciale und Bonomea. An der Chiesa S.Bartolomeo treffen zwei deutlich auseinanderliegende Zeitangaben aufeinander: Am Standort der Kirche befand sich bereits im 10. Jahrhundert ein kirchliches Kapitell auf dem damaligen Friedhof; die Kirche selbst wurde 1832 geweiht. Das Kapitell ist damit ein Hinweis auf die frühere kirchliche Nutzung des Standorts, nicht das Weihejahr der Kirche.

Auch die Chiesa S.Bartolomeo ist Schauplatz einer religiösen Tradition: Am ersten Sonntag im September wird dort die Madonnenstatue in einer Prozession getragen, begleitet von traditionellen Trachten und Pfadfindern. Ein anderer Erinnerungsort ist das Monumento ai caduti - Strada per Vienna. Das 1971 errichtete Monument trägt die Namen von 54 Gefallenen aus Opicina, Banne, Conconello und Piščanci. Die genannten Orte machen deutlich, auf welche Gemeinden sich dieses Gedenken bezieht.

Eine weitere Station der Ortsgeschichte ist die Chiesa Villa Carsia – Maria Regina del Mondo. Sie entstand in den 1950er-Jahren im Zuge der vom Alliierten Militärregime eingeleiteten Urbanisierung. Der Kirchenbau sollte Menschen aus Istrien, Fiume und Dalmatien aufnehmen. Zusammen mit der älteren Chiesa S.Bartolomeo zeigt sie eine andere historische Zeit und einen anderen Hintergrund: Hier steht die Entwicklung der Nachkriegszeit im Mittelpunkt.

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Straßenbahn, Spaziergang und Radroute

Die historische Straßenbahn Triest–Opicina verbindet seit 1902 die Piazza Oberdan mit Opicina, slowenisch Opčine. Entlang der Strecke bieten sich Panoramablicke auf den Golf. Fahrräder können in der Straßenbahn mitgenommen werden, um die Fahrt auf den Wegen der Hochfläche fortzusetzen. So stehen bei dieser Verbindung Verkehrsgeschichte, Aussicht und die Möglichkeit, eine Fahrt mit dem Rad weiterzuführen, nebeneinander.

Für einen Spaziergang führt die Strada Napoleonica, auch Vicentina genannt, durch den Triester Karst und bietet einen Blick auf den Golf von Triest. Als Radroute ist der Itinerario 11 dagegen ausdrücklich für erfahrene Radfahrer vorgesehen: Er beginnt an der Straßenbahnhaltestelle in der Via Campo Marzio in Opicina und endet an der Endhaltestelle im Stadtzentrum von Triest, an der Piazza Oberdan. Diese Angaben helfen, die beiden Unternehmungen nach Aktivität und Ziel zu unterscheiden: ein einfacher Spazierweg durch den Karst oder eine Radtour mit ausgewiesener Zielgruppe und festgelegten Endpunkten.

Der Standort des Opicina Obelisk ist offen angelegt und nicht eingezäunt. Für Ihre Entscheidung, ob Opicina zu Ihrem Aufenthalt passt, können Sie die Interessen gegeneinander abwägen: die geschichtlichen Orte, den Spaziergang im Karst oder die Radtour für erfahrene Fahrer. Weitere Reiseziele entdecken: Prosecco-Contovello, Basovizza.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Triest.

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