Vedelago entdecken
Unterkünfte in Vedelago
Vedelago verbindet markante Bauwerke mit der Naturlandschaft der Sile-Quellen. Im Zentrum steht die Kirche San Martino Vescovo, während mit Villa Emo ein bedeutendes Beispiel venetischer Villenarchitektur zum Gemeindegebiet gehört. Ergänzt wird das kulturelle Bild durch das Oratorium San Mamante und die Villa Zuccareda. Die GiraSile führt dagegen in eine Landschaft, deren Ausgangspunkt an der Porta dell'Acqua liegt. So lernen Sie Vedelago über klar unterscheidbare historische und landschaftliche Orte kennen.
Historische Bezugspunkte im Ortszentrum
Das Zentrum von Vedelago wird von der Kirche San Martino Vescovo beherrscht. Die heutige Kirche wurde 1926 vom Architekten Luigi Candiani entworfen. Damit steht im Ortskern ein konkreter Bau aus dem 20. Jahrhundert, dessen Entstehung sich zeitlich eindeutig einordnen lässt.
In der Nähe des Rathauses befindet sich die Villa Zuccareda aus dem 18. Jahrhundert. Sie gehört der Gemeinde und wurde vor Kurzem restauriert. Ursprünglich war die Villa im Besitz der adligen Familie Zuccareda aus Treviso. Ihre Lage nahe dem Rathaus und ihre kommunale Zugehörigkeit unterscheiden sie von den sakralen Bauwerken, die das Ortsbild ebenfalls prägen.
Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist das Oratorium San Mamante an der Ostseite der Via Montegrappa, unweit der Via Postumia. Es ist seit dem 13. Jahrhundert belegt. Für die kulturelle Einordnung Vedelagos ergibt sich damit eine zeitliche Spannweite von der mittelalterlichen Überlieferung über die Villa des 18. Jahrhunderts bis zur heutigen Kirche von 1926.
Villa Emo und palladianische Architektur
Im Gemeindegebiet von Vedelago, in der Nähe von Fanzolo, liegt Villa Emo. Die venetische Villa wurde von Andrea Palladio (1508–1580) geschaffen. Seit 1996 ist Villa Emo gemeinsam mit anderen palladianischen Villen im Veneto in die UNESCO-Liste des Kulturerbes aufgenommen.
Ihre bauliche Anlage lässt sich an mehreren Elementen ablesen: Villa Emo besteht aus einem dreigeschossigen Mittelbau mit zwei säulengeschmückten Barchessen, die durch zwei Taubentürme ergänzt werden. Die Barchessen bilden dabei die seitlichen, von Säulen geprägten Gebäudeteile der Anlage. Im Unterschied zu den Bauwerken des Ortszentrums steht Villa Emo für die palladianische Villenkultur und eröffnet damit einen eigenen Zugang zur Architekturgeschichte Venetiens.
GiraSile und die Landschaft der Sile-Quellen
Die GiraSile führt durch die Naturlandschaft der Sile-Quellen zwischen Casacorba di Vedelago (TV) und Torreselle di Piombino Dese (PD). Ihr Ausgangspunkt ist die Porta dell'Acqua am Botanischen Garten. Dieser Ort verbindet den landschaftlichen Charakter der Sile-Quellen mit einer konkret benennbaren Anlage.
Die Porta dell'Acqua und der Botanische Garten umfassen zusammen 16.000 Quadratmeter. Davon entfallen 13.000 Quadratmeter auf den Botanischen Garten des Sile.
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