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Vallà: Oratorium, Kirche und Street Art

Unterkünfte in Vallà

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vallà zwischen Ortsgeschichte und Kunst

Vallà verbindet mehrere historische Ebenen mit einem modernen Rundgang durch den Ort. Die Besonderheiten reichen von einem privaten Oratorium und einer Kirche des 18. Jahrhunderts über Spuren früher Besiedlung bis zu einem Monument und Street Art. Wenn Sie Vallà als Reiseziel in Venetien einordnen möchten, erhalten Sie hier deshalb unterschiedliche Zugänge zur Geschichte und zum heutigen Ortsbild.

Oratorium und Kirche

In der Landschaft westlich von Vallà liegt Ca’ Emiliani, das private Oratorium der ehemaligen Villa Emiliani. Das Oratorium wurde wahrscheinlich 1735 von Francesco Maria Preti erbaut und dem heiligen Girolamo Emiliani gewidmet. Die Zuschreibung des Baujahres bleibt dabei ausdrücklich eine wahrscheinliche historische Einordnung. Zusammen mit der Verbindung zur ehemaligen Villa verleiht sie dem Ort einen klaren Bezug zur ländlichen Bau- und Besitzgeschichte rund um Vallà.

In Vallà selbst befindet sich die Chiesa di San Giovanni Battista. Sie wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach einem Entwurf von Francesco Maria Preti erbaut. In der Kirche befindet sich das Fresko „Gloria di San Giovanni Battista“ von Giovanni Battista Canal. Damit stehen in Vallà zwei unterschiedliche kunsthistorische Hinweise nebeneinander: Ca’ Emiliani als privates Oratorium der ehemaligen Villa und die Pfarrkirche mit einem namentlich zugeordneten Fresko.

Geschichte bis zur Kupferzeit

Die Geschichte des Gebiets reicht weit über die Gebäude des 18. Jahrhunderts hinaus. Die menschliche Besiedlung von Vallà wird bis in die Kupferzeit zurückverfolgt. Am Ort Castelliere vorhandene Befestigungsanlagen halten Historiker für langobardische Bauwerke. Nach dieser historischen Einschätzung verteidigten sie einen Abschnitt der römischen Via Aurelia und der Via Postumia. Für die Einordnung Vallàs bedeutet das eine zeitliche Spannweite von früher Besiedlung über römische Verkehrswege und langobardische Befestigungen bis zu den späteren Sakralbauten.

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Street Art und markante Ortsbilder

Eine zeitgenössische Perspektive bietet der Rundgang „Vallà Street Art – The Wallà“. Er beginnt auf Parkplätzen nahe der Kirche von Vallà. Die Kirche ist damit ein klar benannter Ausgangspunkt für diesen Rundgang, während die historischen Bauwerke und die Street Art unterschiedliche Seiten des Ortes sichtbar machen. Der Rundgang ergänzt die ältere Ortsgeschichte um eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem heutigen Vallà.

Zu den markanten Einzelobjekten gehört außerdem das Monumento ai Caduti di Vallà. Es besteht aus einer hohen Stele mit einer Säule, einem mit Pflanzenmotiven verzierten Kapitell und einem Adler mit ausgebreiteten Flügeln. Die Basis steht auf drei Marmorstufen und umfasst ein marmornes Flachrelief. Seine genaue Gestaltung macht das Monument zu einem eigenständigen Bestandteil des Ortsbildes und unterscheidet es deutlich von den sakralen Bauten und den historischen Befestigungsspuren.

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