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Sarmede

Unterkünfte in Sarmede

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sarmede verbindet eine international ausgerichtete Illustrationskultur mit historischen Wegen, Kirchen und Aussichtspunkten. Wenn Sie einen Ort nicht nur als Übernachtungsstandort, sondern auch über seine eigenen Themen kennenlernen möchten, führt der wichtigste Einstieg zur Casa della Fantasia. Das multifunktionale Zentrum für Illustration und Bücher ist Sitz der Fondazione Štěpán Zavřel und bündelt mehrere kulturelle Bezüge des Ortes.

Illustration als prägendes Kulturthema

Die Casa della Fantasia veranstaltet jedes Jahr von November bis Februar die neue Ausgabe der internationalen Illustrationsausstellung für Kinder „Le Immagini della Fantasia“. Von März bis September zeigt sie außerdem „Il Sole ritrovato. L’illustrazione del secondo ’900 a Sarmede“. Die beiden Ausstellungszeiträume setzen unterschiedliche Schwerpunkte und geben Ihnen eine konkrete Orientierung, wenn Sie Ihren Aufenthalt an den kulturellen Angeboten ausrichten möchten.

Ein dokumentiertes Beispiel für die Größe und den Anspruch der Ausstellung ist die 43. Ausgabe von „Le Immagini della Fantasia“. Sie umfasste mehr als 200 Originalwerke; der Ausstellungsparcours trug den Titel „Natura e Visioni“ und wurde von Silvia Paccassoni kuratiert. Zur Fondazione gehören außerdem italienischsprachige Führungen auf Anfrage für Schulklassen aller Altersstufen. Sie beziehen sich auf die Außenwandbilder von Sarmede und auf das Štěpán-Zavřel-Museum.

Historische Wege und Landschaftserlebnisse

Für die Verbindung von Bewegung und Ortsgeschichte stehen mehrere Wege mit klar unterscheidbaren Themen. Der Sentiero Pagnoca ist ein historischer Lehrpfad von ungefähr 4,6 Kilometern Länge und rund 560 Metern Höhenunterschied. Er zeichnet den Weg nach, den die Partisanen von Montaner bei ihrem ersten Aufstieg am 26. März 1944 in den Cansiglio zum Col Alt nahmen. Seine historische Einordnung gehört damit ebenso zum Wegerlebnis wie die angegebenen Strecken- und Höhendaten.

Der Sentiero del Santo beginnt in Borgo Martin und folgt einem von Trockenmauern gesäumten Saumpfad. Dieser wurde früher zum Transport von Heu und Holz ins Tal genutzt. Eine weitere Route, Montaner–Cal De Zot–Le Scaffe, beginnt nördlich von Montaner auf 330 Metern Höhe und führt über einen von Trockenmauern geschützten Weg. Die Trockenmauern erscheinen damit bei mehreren Wegen als sichtbares Element der historischen Landschaft.

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Die Strada del Patriarca führt zum Monte Castelir. Dort liegt ein Aussichtspunkt mit Blick auf die Bergkette Monte Cesen–Col Visentin, den Monte Pizzoc, den Montello und das Castello di Cordignano. Bei Col Olivier im Bosco del Cansiglio ist außerdem der Bau einer ausgestatteten Fläche zu Erholungszwecken und zur Aufwertung des Gebiets vorgesehen. Diese Angabe beschreibt ein Vorhaben und keine bereits bestehende Anlage.

Kirchen, Anreise und weitere Recherche

Auch die Sakralgeschichte ergänzt das Ortsbild. Die Kirche Sant’Antonio in Sarmede wurde Anfang des 19. Jahrhunderts im Barockstil erbaut. Bei der Kirche San Giorgio in Rugolo wird der Kult dieses östlichen Märtyrers mit der Verbreitung durch die Langobarden im Westen verbunden. Vermutlich entstand das erste Gotteshaus während ihrer Herrschaft im 6. oder 7. Jahrhundert.

Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbinden die Buslinien 301 und 302 Sarmede montags bis samstags mit Vittorio Veneto. Für Ihre weitere Zielsuche können Sie außerdem Borso Del Grappa, Postioma, Pezzan, Vittorio Veneto, Talponada, Revine Lago, Ramon und Sant'Alberto vergleichen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.

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