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Fontanelle entdecken

Unterkünfte in Fontanelle

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Fontanelle: Geschichte in ebener Landschaft

Fontanelle liegt in einem vollständig ebenen Gebiet in der Provinz Treviso. Für Ihre Reiseentscheidung bietet der Ort zwei klar unterscheidbare Zugänge: Sie können historische Sehenswürdigkeiten und kunsthistorische Bauwerke erkunden oder den naturkundlichen Weg Giramonticano am Fluss Monticano einbeziehen. So lässt sich Fontanelle über konkrete Kulturdenkmäler und über die ländliche Landschaft kennenlernen.

Kirchen, Villen und ein historischer Rundgang

In Fontanelle gibt es einen historischen und kunsthistorischen Rundgang. Zu den örtlichen Sehenswürdigkeiten gehören die Chiesa di San Pietro, die Villa Marcello, die Chiesa di Lutrano und die Villa Galvagna. Die Stationen stehen für unterschiedliche Formen der Ortsgeschichte: Sakralbauten werden durch ihre Bau- und Restaurierungsphasen greifbar, während bei den Villen die überlieferte Zuschreibung und ihre Einordnung im Rundgang im Vordergrund stehen.

Die Chiesa di San Pietro wurde am 24. September 1480 von Bischof Nicolò Trevisan geweiht. Zugleich geht sie ungefähr auf die Mitte des 15. Jahrhunderts zurück. Bei der Chiesa di Lutrano verweist die heutige Bausubstanz auf eine Erweiterung und Restaurierung von 1832 bis 1840; weitere Arbeiten folgten 1850. Der Glockenturm steht heute neben der Kirche. Die Villa Galvagna wird nahezu einhellig der Familie Galvagna zugeschrieben. Damit können Sie beim Rundgang konkrete Jahreszahlen, bauliche Veränderungen und eine überlieferte Familienzuordnung miteinander vergleichen.

Santa Maria del Palù: Quelle, Tempel und Überlieferung

Eine weitere eigenständige Station ist die Chiesetta di Santa Maria del Palù. Sie bestand bereits 1185, wie aus einer Bulle von Papst Lucius III. hervorgeht. Unter ihrem Altar entspringt eine ganzjährig fließende Quelle. Um die Quelle ließ Emilio Girelli einen kreisrunden Tempel errichten. Am Tempel wird jedes Jahr am 25. März die Verkündigung des Herrn gefeiert. Hier verbinden sich somit ein schriftlich belegtes Alter der Kapelle, ein bauliches Detail an der Quelle und ein jährlich wiederkehrender religiöser Termin.

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Der Giramonticano am Monticano

Der Giramonticano ist ein naturkundlicher Weg auf dem Damm des Flusses Monticano. Er ist an das Radwegenetz und an kleinere Straßen in der Nähe des Flusses angebunden. Der Weg erreicht Fontanelle, verläuft am Monticano entlang und führt durch eine gepflegte ländliche Landschaft. Wenn Sie den Ortscharakter nicht nur über Kirchen und Villen, sondern auch über die Landschaft erfassen möchten, ist dies der dafür dokumentierte Weg. Seine Einbindung in das Radwegenetz macht ihn zudem als Teil einer Fahrradorientierung in der Umgebung relevant, ohne dass daraus weitere Strecken- oder Zeitangaben abgeleitet werden können.

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Weitere Ziele zur Orientierung

Für Ihre weitere Einordnung in Venetien können Sie außerdem Motta di Livenza, Vittorio Veneto, Cimadolmo, Mansuè, Chiarano, Follina, Visnadello und Castelfranco Veneto ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Treviso.