Zum Inhalt

Santa Giulia: Radroute, Bootsexkursionen und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Santa Giulia

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Santa Giulia verbindet eine ausgewiesene Radroute mit mehreren geführten Bootsexkursionen und einer Geschichte, die eng mit Wasser, Entwässerung und Hochwasser verbunden ist. Wenn Sie den Ort als Ausgangspunkt für eigene Entdeckungen einordnen möchten, unterscheiden sich die Angebote vor allem durch ihre Fortbewegungsart und ihre jeweiligen Ziele: Eine eintägige Route führt mit dem Fahrrad von Ca’ Tiepolo nach Santa Giulia, während die Bootsexkursionen den Po della Gnocca und die angrenzenden Wasserlandschaften erschließen.

Mit dem Fahrrad bis zur Mündung des Po della Gnocca

Der Radweg „Il Po della Gnocca in bicicletta“ ist als eintägige Route von Ca’ Tiepolo nach Santa Giulia ausgewiesen. Sein Ziel liegt an einer auf Schuten errichteten Brücke nahe der Mündung des Po della Gnocca. Damit erhält die Route einen klar benannten Endpunkt, der sich von den später beschriebenen Bootsausflügen unterscheidet. Für Ihre Reiseplanung ist insbesondere die ausgewiesene Dauer als eintägige Route relevant; zusätzliche Angaben zu Länge, Fahrzeit oder Streckenprofil liegen für diese Beschreibung nicht vor.

Geführte Fahrten auf dem Po di Gnocca

Eine geführte Bootsexkursion startet am kleinen Hafen von Santa Giulia. Eine weitere geführte Bootstour beginnt ebenfalls dort und führt auf dem Po di Gnocca bis zur Sacca degli Scardovari. Santa Giulia ist außerdem Ausgangspunkt für die Fahrt auf dem letzten Abschnitt des Po della Donzella, der gewöhnlich Po di Gnocca genannt wird. Diese unterschiedliche Benennung ist für die Orientierung nützlich: Der Po della Donzella bezeichnet den letzten Abschnitt, während Po di Gnocca als gebräuchlicher Name für diesen Abschnitt verwendet wird.

Zu den näher beschriebenen Ausflügen gehört die Bootsexkursion „Alla scoperta della magia dell’Isola dei Gabbiani“. Sie dauert 2 Stunden und 30 Minuten. Der Treffpunkt befindet sich an der Flussanlegestelle Santa Giulia an der SP 83 in Porto Tolle. Von dort führt die Exkursion durch ein Labyrinth aus Schilf bis zur Sandbank „Isola dei Gabbiani“. Wer die Wasserlandschaft nicht nur als Ausgangspunkt einer allgemeinen Bootsfahrt, sondern mit einem konkret benannten Ziel kennenlernen möchte, findet hier daher eine eigene Route mit festgelegtem Treffpunkt, Ziel und Zeitangabe.

Anzeige

Eine Ortsgeschichte zwischen Landgewinnung und Hochwasser

Santa Giulia war bis 1934 unter dem Namen „Polesine dei Sospiri“ bekannt. Die Familie Locatelli änderte den früheren Namen der Ortschaft zu Ehren einer ihrer Schwestern in Santa Giulia. Zur Entwicklung des Ortes gehört außerdem die Geschichte der Familie Sullam: Sie dämmte das Land um Santa Giulia ein und stattete es mit Kanälen, Schleusen und Pumpen zur Entwässerung und Bewässerung aus.

Diese Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit den früheren Bedingungen vor Ort. In der Vergangenheit wurde das Gebiet von Santa Giulia ein paar Mal im Jahr von Hochwasser überschwemmt. Anschließend mussten die Bewohner daran arbeiten, das Land wieder bewohnbar zu machen. Die Geschichte des Ortes beschreibt damit nicht nur eine Namensänderung, sondern auch den langfristigen Umgang mit Wasser und dem bewohnten Land.

Weitere Orte zur Auswahl

Für die weitere Orientierung können Sie auch Ceregnano, Adria, Ariano Nel Polesine, Crespino, Piano, Porto Tolle, Guarda Veneta und Giacciano Con Baruchella ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rovigo.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.