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Occhiobello: Po, Geschichte und Ortsleben

Unterkünfte in Occhiobello

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Occhiobello verbindet Flusslandschaft, Ortsgeschichte und regionale Traditionen. Für Ihre Reiseplanung sind dabei besonders zwei Perspektiven interessant: die Orientierung entlang des Po und die kulturellen Orte und Veranstaltungen in Occhiobello sowie Santa Maria Maddalena.

Po-Landschaft und Route GT 4

Der Parco della Rotta ist eine große grüne Auenfläche direkt am Fluss Po. Sie erreichen den Park über die Uferstraße.

Auch die Route GT 4 folgt dem Po. Sie verläuft am venezianischen Ufer entlang einer breiten Überschwemmungsebene. Für die Orientierung am Gemeindegebiet ist ihr weiterer Verlauf besonders aufschlussreich: Nach den Eisenbahn-, Straßen- und Autobahnbrücken über den Po führt die Route in die Gemeinde Occhiobello, durch Santa Maria Maddalena und anschließend in das Ortszentrum von Occhiobello.

Baugeschichte und historische Bezüge

Zur Ortsgeschichte gehört die heutige Chiesa di Santa Maria Maddalena mit ihrem Glockenturm. Beide wurden zwischen 1952 und 1955 nach den Entwürfen des Architekten Giovanni Battista Scarpari und des Ingenieurs Oscar Marin aus Adria wiedererrichtet.

Villa Savonarola entspricht im Allgemeinen den ländlichen Siedlungsformen des Alto Medio Polesine. Die Anlage besteht teils aus aneinandergefügten, teils aus getrennten Elementen. Ein weiterer historischer Bezug führt zum 28. Juli 1563: An diesem Tag belehnte Herzog Alfonso II. Michele IV. Savonarola, den Sohn von Giovanni Battista, und dessen Brüder Girolamo und Nicolò mit einem Lehen in der Villa Occhiobello. Das Eigentum der Savonarola blieb auch nach der Übergabe des Herzogtums Este an den Kirchenstaat bis 1696 bestehen und ging danach in den Besitz der R.R.M.M. von S. Caterina da Siena in Ferrara über.

Veranstaltungen in Occhiobello und Santa Maria Maddalena

Das Veranstaltungsleben zeigt unterschiedliche Seiten des Ortes. Bei der Sagra di San Lorenzo trat das Ensemble Ente Palio San Lorenzo Occhiobello mit Musikern und Fahnenschwingern auf. Zur Sagra vom 8. bis 14. August gehörten außerdem Musik, Aufführungen und Tanz. Gastronomische Stände boten erste und zweite Gänge, belegte Brote, Piadine, Hamburger, Beilagen und Desserts.

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Die Fiera di Santa Maria Maddalena vom 11. bis 22. Juli bot auf der Piazza Maggiore Aufführungen, Musik und Unterhaltung. Einen eigenen sportlichen Akzent setzte am Samstag, dem 4. Juli, die 48. Ausgabe von „In sla rota ad Po – Summer Edition“: Sie brachte Radsportbegeisterte auf die Piazza Maggiore in Santa Maria Maddalena. Am 3. August fand außerdem im Park der Villa Pepoli in Santa Maria Maddalena eine Aufführung im Rahmen der Reihe „Tra ville e giardini“ statt.

Regionale Küche und Erinnerungskultur

Zu den örtlichen gastronomischen Spezialitäten von Occhiobello gehören Cappelletti, Cappellacci mit Kürbis, Knoblauchsalami und Salama da sugo. Das traditionelle Brot von Occhiobello und Santa Maria Maddalena heißt „la ciupeta“.

Auch die Erinnerung an die Geschichte des Polesine ist im Ort präsent. Der 14. November 1951, der Jahrestag der Überschwemmung im Polesine, ist in Occhiobello ein Gedenktag für die von den Wassermassen mitgerissenen Opfer.

Weitere Orte im selben Überblick

Wenn Sie neben Occhiobello weitere Orte vergleichen möchten, finden Sie auch Crespino, Frassinelle Polesine, Castelguglielmo Rovigo, Polesella, Adria, Arquà Polesine, Paviole und Castelnovo Bariano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rovigo.

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