Capriva Del Friuli: Wege, Geschichte und Weinberge
Unterkünfte in Capriva Del Friuli
Capriva del Friuli verbindet einen sieben Kilometer langen Rundweg mit historischen Bauwerken und einer von Weinbergen geprägten Hügellandschaft. Für die Wahl des Reiseziels stehen verschiedene Interessen nebeneinander: Ortsgeschichte lässt sich an Kirchen und Schlossarchitektur festmachen, während Parks, Reben und Olivenbäume den Landschaftseindruck prägen. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können diese Schwerpunkte als Orientierung für Ihre Aufenthaltstage dienen. Die genannten Orte unterscheiden sich in Maßstab und Charakter – vom befestigten Rundweg bis zum weitläufigen Landgut.
Rundweg und Ortsgeschichte
Die Route „Ator par Capriva“ ist ein sieben Kilometer langer Rundweg über befestigte Straßen. Sie führt durch das historische Zentrum und die umliegenden Grünflächen. Auf der Piazza Vittoria passiert sie die Pfarrkirche des Allerheiligsten Namens Marias; über die Via Verdi führt der Verlauf zur Kirche der Santissima Trinità, die volkstümlich auch San Giuseppe heißt. Streckenlänge und Rundform geben der Route einen klaren Umfang, während die beiden Kirchen benannte Stationen für Interessierte an der Ortsgeschichte sind.
Auch die Centa gehört zu den historischen Themen Caprivas. Sie ist ein kreisförmig angelegter Verteidigungskomplex, der 1521 erstmals erwähnt wurde und ältere Ursprünge hat. Die Jahreszahl bezeichnet also die erste Erwähnung, nicht den Ursprung der Anlage. Die Kirche der Santissima Trinità, auch San Giuseppe genannt, wurde zwischen 1570 und 1575 erbaut. Hier geht es dagegen um eine Bauzeit – zwei unterschiedliche historische Zeitangaben, die sich nicht gleichsetzen lassen.
Schloss, Architektur und Landschaft
Die heutige architektonische Gestalt des Castello di Spessa wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach einem Entwurf des Triester Architekten Ruggero Berlam im neugotischen Stil geschaffen. Die Neugotik greift gotische Formen in späterer Zeit wieder auf. Ein weiteres konkretes Datum der Schlossgeschichte ist 1773: In diesem Jahr war Giacomo Casanova im Castello di Spessa zu Gast. An der Straße zum Schloss liegt außerdem ein Gebiet, in dem Überreste eines römischen Brennofens gefunden wurden.
Der Park des Castello di Spessa umgibt das Schloss vollständig. Weinberge und der angeschlossene 18-Loch-Golfplatz umgeben wiederum den Park. Beim Golf & Country Club Castello di Spessa zieht sich der 18-Loch-Platz durch sanfte Hügellandschaften mit Weinbergen und Olivenbäumen. Damit stehen zwei verschiedene Landschaftsbilder im Vordergrund: der Park als Rahmen des Schlosses und der hügelige Platz mit Reben und Olivenbäumen. Auch die Angaben zur Aktivität lassen sich unterscheiden: „Ator par Capriva“ ist als Rundweg über sieben Kilometer beschrieben, der Golfplatz über 18 Löcher.
Zum Komplex der Villa Russiz gelangt man durch eine Kastanienallee und einen Zedernhain in einen Park mit imposanten Bäumen und großer Blumenvielfalt. Das 93 Hektar große Landgut umfasst ein Villenschloss, einen Weinkeller, ein Internat, eine Kapelle, eine ehemalige Seidenspinnerei, Stallungen und ein Mausoleum. Die Kastanienallee, der Zedernhain und die Parkvegetation geben dem Landschaftseindruck einen anderen Schwerpunkt als die Weinberge und Olivenbäume am Castello di Spessa.
Weinlandschaft und friaulische Küche
Im Collio goriziano bei Capriva del Friuli ziehen sich Dutzende Hektar Weinberge in geometrisch angelegten Reihen über sanfte Hügel. Diese Landschaft bietet eine weitere Perspektive auf den Ort: Neben einzelnen Bauwerken und Parks prägen zusammenhängende Rebreihen und sanfte Höhenzüge das Bild. Wer bei der Reiseplanung Kultur und Landschaft gegeneinander abwägt, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte, ohne dass daraus dieselbe Art von Ausflug wird.
Casa Vidussi bietet traditionelle friaulische Gerichte mit neuen Interpretationen sowie Verkostungserlebnisse an. Die Angebote können sich im Lauf der Zeit ändern. Zusammen mit der Weinlandschaft ergänzt die Küche damit die historischen und landschaftlichen Themen um einen kulinarischen Aspekt.
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